Lions Damen Baden: Flüchtlingshilfe zieht Bilanz

Erstellt am 09. Juni 2022 | 05:37
Lesezeit: 2 Min
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Fünf Lions Damen gehören zu dem harten Kern, der im Einsatz für den ukrainischen Hilfsflohmarkt im Sauerhof war. Im Bild (v. li): Gabi Leiss, Organisatorin Uli Alfons, Nora Wallner, Beate Haselwanter und Betty Schatz.
Foto: Nadja Tröstl
Drei Monate im Einsatz für ukrainische Flüchtlinge
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Seit Anfang März sind die Damen des Lions Club Baden St. Helena im Einsatz für die ukrainische Flüchtlingshilfe und haben in den Räumlichkeiten des Sauerhofs einen groß angelegten Flohmarkt organisiert. Der Ansturm war enorm.

An jedem geöffneten Tag kamen bis zu 100 Flüchtlinge und auch Einheimische, um gespendete Hilfsgüter zu holen. Die Spenden umfassten Kleidung, Lebensmittel, Hygieneartikel, Bettwäsche und sogar Fahrräder und Kinderwägen. Hunderte Jeans wurden neben Seifen, Zahnpasta und Babynahrung übergeben.

Auch die Dankbarkeit, besonders das Leuchten in den Augen der Kinder, war enorm. „Wir bedanken uns besonders bei Siegmund Kahlbacher, der uns die Räume im Gebäude des Sauerhofs zur Verfügung gestellt hat. Der Flohmarkt, auf den wir alle sehr stolz sind, war dank der großzügigen Spenden der Bevölkerung für Erwachsene, Kinder und Babys sogar wie eine Boutique“, sagt die Organisatorin Uli Alfons von den Lions Club Damen St. Helena.

Kommunikationszentrum menschlicher Begegnung

Der Flohmarkt war aber auch ein Kommunikationszentrum und ein Fixpunkt der menschlichen Begegnungen.

Über Geldspenden wurde im Mai ein Muttertagskuvert im Wert von 20 Euro mit einem handgeschriebenen kyrillischem Willkommensgruß an die Flüchtlingsdamen übergeben. Nora Wallner hat die Kuverts geschrieben und überreicht.

Kommuniziert wurde auch über die Sprach-Translators und Übersetzung-Apps via Handys. Und nicht nur heimische Privatspender waren mit an Bord, auch Kooperationspartner wie die Badener Familie Prokopp, das internationale Unternehmen Kelly´s Chips, deren zahlreiche Chips-Pakete besonders bei den Kindern ein Hit waren, sowie das österreichische Fleischerei-Unternehmen Radatz waren großzügige Sponsoren. Ein besonders schönes Erlebnis: „Bei uns hat man nicht das Gefühl arm zu sein“, hat eine ukrainische Flüchtlingsdame den Lions gesagt. Die Bilanz der drei Monate dauernden Initiative im Rahmen von „Baden hilft“ ist sehr positiv – auf humanitärer Ebene im Sinne der internationalen Hilfsbereitschaft. Es gibt zwar noch keine Statistik, aber die Menschlichkeit zählt.

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