Rotes Kreuz auf der Suche nach neuer Bezirksstelle. Die Bezirksstelle in Bad Vöslau ist nach 30 Jahren nicht mehr zeitgemäß und bietet den Helfern nicht mehr ausreichend Platz. Kommt ein Neustart in Kottingbrunn?

Erstellt am 23. Januar 2018 (05:00)
NOEN, Gams
Haben Platzmangel für ihre Einsatzfahrzeuge: Organistationsleiter Michael Kantner und Bezirksstellenleiter René Neumayer.

Das Gebäude der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in der Industriestraße ist in die Jahre gekommen. Seit 30 Jahren wird von hier aus nach Kottingbrunn, Sooß und Bad Vöslau selbst ausgeschwärmt, um im Bedarfsfall rettend ein schreiten zu können.

Kein Platz mehr für Fahrzeuge

Dringend sei laut Bezirksstellenleiter Rene Neumeyer ein neuer Standort allein schon aus Gründen des gesteigerten Platzbedarfs: Die vorhandenen 10 Fahrzeuge sind kaum in der vorhandenen Garage unterzubringen.

Ein Ausbau des Standortes in der Industriestraße ist nicht möglich, weshalb das Rote Kreuz schon seit geraumer Zeit auf der Suche nach einem alternativen Standort ist – jetzt zeichnet sich ab, dass Kottingbrunn mit seiner Autobahn-Anschlussstelle zum Zug kommen könnte, bestätigt auch der dortige Bürgermeister Christian Macho (ÖVP): „In Abstimmung mit Sooß und Bad Vöslau haben wir uns natürlich Gedanken über einen neuen Standort gemacht – fixiert ist aber zum jetzigen Zeitpunkt noch Nichts“.

Kottingbrunn als neuer Standort

In das selbe Horn stößt auch der Vöslauer Stadtchef Christoph Prinz (Liste Flammer): „Der Standort wäre grundsätzlich realistisch. Da wir aber keinen Zeitdruck haben, suchen wir uns weiter nach geeigneten Grundstücke um, die gegebenenfalls auch eine entsprechende Widmung erhalten könnten“.

Von einem Start des Neubaus ist 2018 nicht auszugehen

Wichtig bei der Wahl ist, dass von der Bezirksstelle aus sämtliche Haushalte im Betreuungsgebiet der drei Gemeinden innerhalb von 15 Minuten erreichbar sein müssen. Ein Grundstück auf Gemeindegebiet wäre durchaus wünschenswert gewesen: „Wir wollten bereits vor Jahren ein Nachbargrundstück in der Industriestraße ersteigern, den Zuschlag dafür hat aber leider ein anderer Bieter erhalten“, erinnert Prinz.

 

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