Entwarnung nach „Blaualgen-Alarm“ in Trumau

In Trumau sorgten „Blaualgen“ für Verunsicherung und Aufregung, jetzt gaben Experten aber großteils Entwarnung.

Thomas Lenger Erstellt am 06. August 2021 | 04:01
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Keine Gefahr in Triesting.
Foto: TL

„Blaualgen in der Triesting in Trumau! Bitte die nächsten Zeit nicht in die Triesting gehen, auch nicht mit Tieren“, hieß es vergangene Woche in Trumau. Auch Bürgermeister und Nationalrat Andreas Kollross (SPÖ) informierte die Bevölkerung via Facebook.

Die umgangssprachlich „Blaualgen“ genannten Einzeller gehören zu einer Bakteriengruppe, die hauptsächlich in Gewässern, aber auch am Land vorkommen kann. Vor allem im seichten Wasser können sich diese bei starker Hitze bilden. „Sie sind zwar nicht lebensgefährlich, aber können schon dazu führen, dass Tier oder Mensch, die damit in Berührung kommen, Beschwerden wie Übelkeit oder Erbrechen haben“, so der Ortschef. Laut Kollross soll es mehrere Fälle von Hunden mit derartigen Symptome gegeben haben.

Am Wochenende gab es Entwarnung. „Wir haben den Flusslauf kontrolliert und konnten so gut wie keiner Spuren mehr endecken“, weiß der Bürgermeister. „Lediglich im Bereich des Ententeiches bei der Schneeweißstraße wurden Blaualgen noch festgestellt. Dieser Bereich soll gemieden werden. Es besteht aber keine größere Gefahr und die Situation wird sich auch noch entspannen“, so Kollross.