Baden

Erstellt am 16. Januar 2017, 09:46

von Stefan Jedlicka

Baden bleibt Modell. Weitere drei Jahre als „Klima- und Energie-Modellregion“ bedeuten auch finanzielle Unterstützung des Bundes.

Symbolbild

Die Kurstadt bleibt „Klima- und Energiemodellregion“. Seit 2011 ist Baden eine von 99 derartigen Zonen in Österreich. Nun hat man sich um eine Verlängerung beworben und ein Maßnahmenpaket mit 13 Umsetzungsthemen eingereicht.

Und Vizebürgermeisterin Helga Krismer (Grüne) kann berichten: „Unter Berücksichtigung der bisherigen Arbeit und nach positiver Begutachtung des Aktivitätenbündels bis 2020 durch eine internationale Jury, kann die erfolgreiche Arbeit fortgesetzt werden.“

Abkehr von fossilen Energieträgern bis 2050

Damit erhält die Stadt auch für die nächsten drei Jahre finanzielle und beratende Unterstützung des Bundes bei der Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und Energie-Projekten. Der finanzielle Zuschuss für Baden beträgt 159.000 Euro.

Bürgermeister Stefan Szirucsek freut sich: „Die Stadtgemeinde Baden nimmt die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris ernst und setzt alles daran, bis 2050 eine Abkehr von den fossilen Energieträgern zu erreichen. Durch die Unterstützung im Programm „Klima- und Energiemodellregionen“ hoffen wir, dass es uns schneller gelingt, die Potentiale der Energieeinsparung und –versorgung zu erkennen und angepasste Maßnahmen zu setzen.“

Entsprechende Schwerpunkte bis 2020 sollen sein:

  • Umweltfreundliche Mobilität: Ein Ausbau der E-Mobilität, Projekte mit Bildungseinrichtungen, Ausbau des E-Carsharing „bea“ und der Fahrradinfrastruktur.
  • Eine Umstellung der Beleuchtungskörper in der Stadt auf LED-Technologie
  • Ein Ausbau der „Klimafilmtage Baden“ des städtischen Energiereferates in Kooperation mit dem Cinema Paradiso.
  • Erneuerbare Wärme und erneuerbarer Strom.
  • Wärmekonzepte für Gemeindegebäude, Schulung der Nutzer und Ausbau von Ökostromanlagen.
  • Energieservice des Klimareferates für Betriebe, Haushalte, Institutionen und Gemeinde.