Don Bosco: Maier geht, Dillmann folgt

Erstellt am 01. April 2015 | 05:00
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Foto: NOEN, privat
Motiviert / Nach einer Zeit von 40 Jahren im erzieherischen Bereich geht es für den Direktor Bernhard Maier als Ordensmitglied weiter.
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Im Alter von 65 Jahren legt Bernhard Maier sein Amt als Direktor am Don Bosco Gymnasium zurück. Insgesamt 20 Jahre lang leitete er das Haus und feierte dieses Jahr ein kleines „Jubiläum“. Am Freitag fand im Rahmen seiner Verabschiedung ein festlicher Dankgottesdienst statt.

"Für mich war es eine sehr erfüllte Zeit"

Bereits im Alter von zehn Jahren hatte der Direktor seinen ersten Kontakt mit dem Gymnasium. „Ich besuchte das Don Bosco am Tag der offenen Tür und mir hat es hier so gut gefallen, darum meldete ich mich an“, erklärte Maier. Er absolvierte seine Matura hier und trat den Salesianern bei, danach folgte ein Studium in Katholische Theologie und Sportwissenschaften an der Universität Wien. Bernhard Maier war insgesamt 37 Jahre als Lehrer tätig, davon unterrichtete er 36 Jahren am Don Bosco Gymnasium und im Jahr 1960 parallel in Wien.

Er fasste rückblickend zusammen: „Es gab sehr viele schöne, aber auch manche schwierige Augenblicke. Für mich war es aber eine sehr erfüllte Zeit.“

„Das Leben besteht aus lauter Veränderungen, meistens sind es Ideen“, antwortet Maier auf die Frage, was er verändert habe. „Wir haben einen Zuwachs von zwölf Klassen mit 300 Schülern auf 26 Klassen mit 640 Schülern“, betont er. Kurz vor dem 100-jährigen Jubiläum 2014, nämlich in den Jahren 2010 bis 2013 wurde das Gymnasium grundsaniert und auf den neusten Stand der Technik gebracht.

Tätigkeit im "Verein Don Bosco Maria"

Maier wird nach seiner Zeit als Direktor nicht in Pension gehen, sondern seine Tätigkeit als Ordensmitglied im „Verein Don Bosco Mission Austria“ fortsetzen. Hier steht die Unterstützung in Afrika und Südamerika sowie die Hilfe in sehr vielen weiteren Ländern der Armut im Vordergrund.

Den Direktorposten wird Beatrix Dillmann übernehmen. „Wechsel gehören zum Leben dazu. Ohne Wechsel geht das Leben nicht weiter. Jeder der seine Aufgabe gut macht baut einen Untergrund für junge Menschen“, spricht Maier aus eigener Erfahrung.

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