Berndorf liebäugelt mit dem AMS-Gebäude. Nach Vertrags-Aus wäre Berndorf für die Gebäudeübernahme bereit. Aber der Stadtgemeinde ist der Preis derzeit noch zu hoch.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 08. Mai 2019 (03:57)
Holzinger.
Das leer stehende Gebäude an der B18, das nur für AMS-Zwecke errichtet worden war. Im Hintergrund das Berndorfer Stadttheater.Presse

Für das umstrittene, seit Jahren leer stehende AMS-Gebäude im Zentrum der Kruppstadt, lief Ende März der Vertrag zwischen der „BAWAG-PSK Immobilienleasing GmbH“ und dem AMS-Baden aus. Gesellschafts-Geschäftsführer Werner Trinko verlautbarte, dass das Gebäude nun anderwertig verwertet werden solle. Über eine Verkaufs- oder Mietsumme wollte er allerdings keinerlei Auskunft erteilen.

NOEN
Vize Kurt Adler strebt für die Stadt eine nachhaltige Lösung an.

Laut Vizebürgermeister Kurt Adler (SPÖ) ersuchte die Stadtgemeinde um ein Angebot betreffend eines Ankaufs und habe dieses bereits erhalten: „Die angebotene Summe übersteigt jedoch unsere Preisvorstellungen bei Weitem. Ich setze daher jetzt auf Nachverhandlungen mit der BAWAG-PSK Immobilienleasing, um zu einem deutlich besseren Angebot zu gelangen, das ich dann auch mit gutem Gewissen dem Gemeinderat zur Abstimmung vorlegen kann.“

Wegen der Lage des Gebäudes, das an den Theaterpark angrenzt, sei es für Adler wichtig, dass die Stadt das Gebäude erwerbe und man es einer sinnvollen Nutzung zuführe.

„Nachdem der Eigentümer seit dem Auszug des AMS weder einen Nachmieter, noch einen Käufer für das Gebäude fand, gehe ich davon aus, dass wir zu einer, für beide Seiten, zufriedenstellenden Einigung kommen werden“, so Adler.