Pfaffstätten: Weg vom Gas in der Einöde

Erstellt am 28. April 2022 | 05:27
Lesezeit: 3 Min
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Vizebürgermeister Viktor Paar und Bürgermeister Christoph Kainz weisen auf den nächsten Fahrbahnteiler in der Einöde, der umgebaut wird.
Foto: Sonja Pohl
Fahrbahnteiler im Ortsteil Richtung Gaaden werden ausgebaut.
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2020 kochte das Thema, dass im Ortsteil Einöde zu schnell gefahren wird, in Form einer Unterschriftenaktion der Anrainer so richtig hoch. Bürgermeister Christoph Kainz, ÖVP, hat sich daraufhin mit den Anrainerinnen und Anrainern in Verbindung gesetzt und deren Wünsche und Vorschläge aufgenommen. Zuallererst wurden bei der Ortsteilein- und Ausfahrt Geschwindigkeitsmesstafeln aufgestellt, um bei den motorisierten Verkehrsteilnehmern ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie schnell sie eigentlich unterwegs sind.

Kainz betont: „Herausgekommen ist ein ganzes Bündel an Maßnahmen, das wir schon im Herbst 2021 begonnen haben umzusetzen.“

Ein Fahrbahnteiler noch im Herbst umgebaut

Der Plan sieht vor, vier Fahrbahnteiler mit Querungshilfen auf der L4010 Einödstraße und Einöde mit Kostenbeteiligung der NÖ Landesregierung unter der Regie der NÖ Landesstraßenbauabteilung zu errichten.

Der erste Fahrbahnteiler Höhe Kreuzung Türkengasse wurde noch im Herbst realisiert, in den nächsten Tagen wird mit den Umbauarbeiten zu Fahrbahnteiler Nr. 2 in Höhe Trafostation begonnen. Auch temporeduzierende Markierungen werden angebracht, diese fehlen auch beim ersten ausgebauten Fahrbahnteiler noch. Als weitere Maßnahme soll beim Trafo die Fahrbahn leicht angehoben werden, um einen weiteren Bremseffekt zu erzielen. „Das haben wir zuletzt beispielhaft im Ortsgebiet von Pfaffstätten beim Fahrbahnteiler in der Franz-Josefs-Straße durchgeführt“, erläutert Kainz.

In Fahrtrichtung Gaaden ist geplant, als weitere temporeduzierende Maßnahme am rechten Fahrbahnrand Bäume zu pflanzen. Als dritter Fahrbahnteiler wird jener in Höhe Kreuzung Schreiberweg umgestaltet. Als vierte Maßnahme folgen temporeduzierende Markierungen bei der Ortseinfahrt von Richtung Gaaden kommend. „Weitere bauliche Maßnahmen können dort aufgrund des Kurvenbereiches und der Fahrbahnenge nicht gesetzt werden“, betont Kainz. Die Gesamtbaukosten für alle vier Fahrbahnteiler betragen 280.000 Euro. Die Marktgemeinde Pfaffstätten übernimmt 180.000 Euro.

Gemeinsam mit dem Kuratorium für Verkehrssicherheit arbeitet die Gemeinde daran herauszufinden, „ob es auf den Landesstraßen B212, L151, L4010 und L4011 sinnvoll ist, als Höchstgeschwindigkeit Tempo 40 zu verordnen. Das Grundlagenkonzept des Kuratoriums ist beinahe fertig, es fehlen allerdings noch einige Details“.

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