Zwei Stromausfälle in Ebreichsdorf in nur einer Woche. Ebreichsdorf leidet schon lange an Versorgungsengpässen. Aber ab Sommer sind angeblich deutliche Verbesserungen in Sicht.

Von Thomas Lenger. Erstellt am 30. April 2019 (04:04)
Thomas Lenger
Der Anschluss an das Umspannwerk im Magna Racino soll eine wesentliche Verbesserung der Situation herbeiführen.

Gleich zwei Mal kam es in der vergangenen Woche zu teilweise mehrstündigen Stromausfällen. Und das ist mittlerweile keine Seltenheit mehr.

Allein in diesem Jahr war die Stromversorgung bereits mehrmals unterbrochen. Und das trotz der Ankündigungen des Netzbetreibers, die Versorgungssicherheit zu verbessern.

Am 24. April gab es nachmittags jedenfalls in den meisten Ebreichsdorder Ortsteilen über eine Stunde lang keinen Strom. Und am Freitag, 26. April, gab es dann am Vormittag einen neuerlichen Stromausfall.

Bürgermeister Wolfgang Kocevar (SPÖ) verweist auf Nachfrage an den Netzbetreiber „Wiener Netze“.

Dort wurde eine Stellungnahme für den kommenden Montag (nach Redaktionsschluss) zugesagt. Die Kritik der Bevölkerung in den sozialen Netzwerken ist jedenfalls verheerend. „Ich komme mir hier bereits wie in Südamerika vor“, postet ein empörter Bürger. Währenddessen verweist Ortschef Kocevar auf die Leitungen im Umland und sieht ab kommendem Sommer eine wesentliche Verbesserung: „Ab Sommer hängen wir direkt am neuen Umspannwerk im Magna Racino. Dann sollten die Ausfälle endlich der Vergangenheit angehören.“