Erfolg für den Lärmschutz in Alland. Die ASFINAG übernimmt in Zukunft die Erhaltung der Lärmschutzwand bei der Leinwandbleichsiedlung.

Von Stephanie Pirkfellner. Erstellt am 26. Dezember 2020 (05:55)
In Zukunft sorgt die ASFINAG für den Erhalt der Lärmschutzwand.
Pirkfellner

Kürzlich unterzeichnete die ASFINAG Bau einen Vertrag betreffend der Erhaltung des Lärmschutzes entlang der Leinwandbleichsiedlung. Seit längerer Zeit beschäftigt dieser Teil des Lärmschutzes das Gemeindeparlament. Die NÖN berichtete mehrmals über dieses Thema.

Der bestehende Lärmschutz wurde im Jahr 1994 zur Gänze auf Kosten der Gemeinde errichtet und zwischen dem NÖ Landeshauptmann und der Gemeinde Alland ein Übereinkommen auf unbestimmte Zeit abgeschlossen. Ein Auszug dieses Übereinkommens lautete: „Die Erhaltung und Behebung von Schäden aller Art hat durch und auf Kosten der Gemeinde zu erfolgen.“

VP-Bürgermeister Ludwig Köck freut sich über den positiven Abschluss.
Stephanie Pirkfellner

Nun hat die ASFINAG in ihrem Wirkungskreis im Jahr 2020 eine „Detaillärmschutzuntersuchung“ für den Bereich Alland erstellt. In dieser Untersuchung wurden die Ausmaße der Lärmschutzwand bestätigt.

Die ASFINAG übernimmt künftig zur Gänze die bauliche und betriebliche Erhaltung der Lärmschutzwand, die sich ausschließlich auf Grundstücken der Republik Österreich, Bundesstraßenverwaltung befindet, auf ihre Kosten. Über die Erforderlichkeit, Qualität und den Umfang dieser Maßnahmen entscheidet die ASFINAG, die hierbei entsprechend den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Zweckmäßigkeit und sparsamen Mittelverwendung, vorzugehen hat.

VP-Bürgermeister Ludwig Köck meint dazu: „Ich freue mich über den positiven Abschluss der doch langen Verhandlungen mit der ASFINAG und danke für die gute Zusammenarbeit im Sinne der Allander Bevölkerung.“