Corona-Gerüchte in Trumau: "Schule war nie gesperrt"

Aufregung herrschte um die Volksschule in Trumau. Behauptungen machten die Runde, diese sei wegen Corona gesperrt.

Erstellt am 24. November 2021 | 13:41
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Foto: Judith Jandrinitsch

Diese Behauptung hat sich nach NÖN-Recherchen als Gerücht erwiesen. "Die Schule war zu keinem Zeitpunkt gesperrt, betroffene Klassen wurden aber auf Distance-Learning umgestellt", erläutert Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner.

Direktorin Alexandra Kropf präzisiert: "Wir hatten Corona-Fälle in allen Klassen. Jene Kinder, die von der Gesundheitsbehörde als K1-Personen eingestuft wurden, mussten zuhause bleiben. Für die genesenen Kinder war die Schule immer geöffnet." Zudem hatten die Kinder die Möglichkeit, sich nach einer bestimmten Frist frei zu testen. Kropf merkt an: "Viele Eltern verzichten mit ihren Kindern auf diese Möglichkeit, deshalb ist die Schule diese Woche noch eher leer."

Derweil wird ja von Bildungsminister Heinz Faßmann an einer neuen Verordnung gearbeitet, nach der Klassen, in der mindestens zwei Infektionsfälle auftreten, geschlossen ins Distance Learning müssen. Diese Verordnung soll spätestens ab Montag gelten.

Würde das den Schulen helfen? Alexandra Kropf bleibt skeptisch: "Es ist zumindest positiv, dass es eine einheitliche Regel gibt, die im Fall des Falles zur Anwendung kommen soll. Es bleibt aber abzuwarten, ob das dann nicht den Lockdown durch die Hintertür für die Schulen bedeutet."