Der neue Enzesfeld-Lindabrunner Vize im Porträt. Alexander Schermann, der neue Enzesfeld-Lindabrunner Vize, erzählt über seinen Werdegang und seinen Wertekatalog.

Von Elfi Holzinger. Erstellt am 03. Mai 2020 (05:45)
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Alexander Schermann ehrte Andrea Brunner, die vom Verein „Tridok“ den ersten Preis beim Osterdekowettbewerb errang.
Presseagentur Holzinger

Nach der heurigen Gemeinderatswahl bekleidet Alexander Schermann (geboren 1986, ÖVP) das Amt des Vizebürgermeisters in der Marktgemeinde.

Seine Bilderbuchkarriere begann der sympathische Jungpapa bei der Wiener Neustädter Sparkasse und wechselte später in die „Kultur.Region.Niederösterreich“. Anschließend wurde er Pressesprecher beim niederösterreichischen Arbeitnehmerbund (NÖAAB) und landete letztendlich bei seinem derzeitigen Job in der Bezirksgeschäftsstelle der niederösterreichischen Volkspartei in Bruck/Leitha.

Ebenso erfolgreich verlief sein Werdegang in der ÖVP, der Schermann seit 2004 die Treue hält. Kürzlich wurde er bei der diesjährigen konstituierenden Gemeinderatssitzung als Koalitionspartner der Liste Franz Schneider einstimmig zum Vizebürgermeister gewählt.

Auch privat läuft bei Schermann alles rund. Söhnchen Matthias ist seiner Verlobten Melanie Postls und Papas ganzer Stolz. Und langweilig wird ihm ohnehin nicht, denn der frischgebackene Vize ist bei zahlreichen Vereinen sehr engagiert. So wie etwa beim Musikverein Hirtenberg als Vorstandsmitglied und Stabführer-Stellvertreter oder als Leiter des Verwaltungsdienstes bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auch als Mitglied des Brauchtumsvereins Lindabrunn und des Fremdenverkehrsvereins Enzesfeld-Lindabrunn zeigt er sich voller Tatendrang.

„Konnte schon immer mit Jung und Alt“

Seiner neuen Aufgabe als Vizebürgermeister sieht er sehr motiviert entgegen: „Ich fühle mich mit der Region Triestingtal und speziell mit meiner Heimatgemeinde stark verbunden. Da ich bereits seit meiner Schulzeit geschichtlich und politisch interessiert bin, war es nur naheliegend, dass ich mich Schritt für Schritt aktiv bei der ÖVP und somit in der Kommunalpolitik engagierte und das auch weiterhin tue. Ich sehe mich aber nicht als sogenannter ‚Parteisoldat‘.“ Die christlich-soziale Politik sei sein Wertefundament und es stehe bei Schermann im Vordergrund, den Mitmenschen zu helfen und etwas Positives zu gestalten.

„Ich konnte auch immer schon mit ‚Jung und Alt‘ – da machte ich niemals Unterschiede. Diese Einstellung bekam ich von meinem Elternhaus mit und darauf bin ich sehr stolz.“

Deshalb sei Schermann, nach eigenen Worten, wahrscheinlich auch der „Vereinsmeier“ geworden, der er heute ist: „Ich schätze die generationsübergreifende Arbeit für die Gemeinschaft und lebe diese Einstellung durch und durch. Da könnten auch manche Tage ruhig mehr als 24 Stunden haben. Dank meiner Familie als Mittelpunkt und Kraftquelle, kann ich all diese Tätigkeiten und Aufgaben aber gut bewältigen. Umso mehr freue ich mich jetzt auf die nächsten fünf Jahre als Vizebürgermeister, um so meinen Beitrag für unsere Bürger leisten zu dürfen“.