Kulturszene Kottingbrunn: 2022 wird Jubiläumsjahr. Kulturszene wüdigt ihr 25-Jähriges mit Ausstellungen und drei Theaterproduktionen.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 23. August 2021 (05:49)
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Mit „Der Raub der Sabinerinnen“ und „Das Wunder von Aquello“ stehen bereits zwei Theaterstücke des Jubiläumsprogrammes fest. Die Septembertheater-Produktion 2022 wird erst bei der Premiere der aktuellen enthüllt.
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Mit dutzenden Ehrenamtlichen, zwei improvisierten Theatersälen und der gemeinsamen Vision, mehr Kulturangebot im Ort zu schaffen, begann im Jänner 1997 die Erfolgsgeschichte der Kulturszene Kottingbrunn. 2022 feiert der kulturelle Nahversorger sein 25-jähriges Bestehen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz zum aktuellen Septembertheater „Pygmalion“ (G.B.Shaw) gaben Kulturszene-Obfrau Irene Künzel und AmaKult-Sprecherin Nicole Gerfertz-Schiefer kürzlich erste Einblicke in die Besonderheiten des Jubiläumsjahres.

Die Theatergruppe AmaKult wird im Februar 2022 Der Raub der Sabinerinnen , den Klassiker des Boulevardtheaters nach Franz und Paul Schönthan, spielen. Bereits im Mai folgt die AmaKult-Produktion Das Wunder von Aquello , ein von Dramaturgin Nicole Gerfertz-Schiefer geschriebenes Stück, das sich der Geschichte der Kulturszene in Form einer Musikrevue mit Liedern von Fendrich, Ambros und Danzer widmet. Das Septembertheater 2022 wird traditionellerweise erst bei der Premiere der aktuellen Produktion am 3. September enthüllt, darf im Jubiläumsjahr aber nicht fehlen.

Abseits der Bühne wird die Kulturszene den aufwendigen Umbauarbeiten der zwei Theatersäle und des Wasserschlosses eine Ausstellung widmen. „Zudem wollen wir in weiteren Ausstellungen die vielen Theaterstücke, Konzerte, Kabarettabende, etc. aus 25 Jahren in Fotos und Plakaten Revue passieren lassen“, erzählt Künzel.

Mit dem ambitionierten Jubiläumsprogramm verfolge man insbesondere das Ziel, den großen Einsatz vieler Menschen in den letzten drei Jahrzehnten noch einmal vor den Vorhang zu holen und zu feiern. Dies sei ein Anliegen, das ihr sehr am Herzen liege, betont Künzel.