Berndorfer Gerhard Ullrich: „Wir brauchen eine gute Basis“

Erstellt am 06. Januar 2022 | 05:32
Lesezeit: 2 Min
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Gerhard Ullrich wurde mit großer Mehrheit zum FPÖ-Bezirksparteiobmann gekürt.
Foto: Presseagentur Holzinger
Der neugewählte FPÖ-Bezirkschef Gerhard Ullrich über seine Wahl und warum er gegen eine Impfpflicht ist.
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Knapp vor Weihnachten fanden in Berndorf die Wahlen zum Bezirksparteiobmann der FPÖ-Baden statt, wobei der Berndorfer Stadtrat Gerhard Ullrich mit 85 Prozent der Delegiertenstimmen zum Bezirksparteiobmann gekürt wurde. Er folgt in der Funktion auf den Bad Vöslauer Peter Gerstner. In den Vorstand wurden auch Lisa Gubik, Thomas Gruber, Werner Grünauer, Markus Vukovic und Christian Paier gewählt.

Ullrich ist seit 23 Jahren im Berndorfer Stadtparlament (vier Jahre davon als Stadtrat) für die Freiheitlichen vertreten und gilt als sehr sozial und engagiert. Er scheut sich zum Beispiel nicht, höchstpersönlich bei einem Umzug zu helfen, oder anzupacken, wo Not am Mann ist. „Erst einmal möchte ich mich für das Vertrauen bedanken. Besonders freut es mich, ein hervorragendes Team - bestehend aus zahlreichen jungen und auch erfahrenen Funktionären an meiner Seite zu haben“, sagt der frisch gebackenen Bezirkschef der FPÖ in einer ersten Reaktion.

Sein Bestreben sei es, die Mitglieder und Ortsgruppen zu motivieren und sie auch in alle Belange miteinzubeziehen. „Wir brauchen eine gute Basis, um bei den nächsten Wahlen gestärkt auftreten zu können. Wir wollen für die Menschen und ihre Sorgen da sein“, konstatiert er.

Und auch zum Thema Nr. 1 nimmt er Stellung: „Im Großen und Ganzen bin ich bei der Corona Pandemie entschieden gegen eine Impflicht, jeder soll selbst über seinen Körper entscheiden dürfen. Ich bin auch gegen eine Ausgrenzung der Ungeimpften im öffentlichen Leben“.

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