Bad Vöslau: Kaltenegger folgt Sunk. Rober Sunk zieht sich in zweite Reihe zurück und übt dabei Kritik an Opposition. Seine Nachfolgerin ist Verena Kaltenegger.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 21. März 2021 (05:22)
Robert Sunk verabschiedet sich aus dem Gemeinderat.
Liste, Liste

Robert Sunk, viele Jahre lang aktives Mitglied im Bad Vöslauer Gemeinderat, hat aus persönlichen Gründen sein Mandat niedergelegt. Er wird weiterhin seine Ideen und Erfahrung in drei Audit Gruppen der Stadtgemeinde einbringen und den Vorsitz in der Gruppe „Senioren“ weiterführen.

Listenchef und Bürgermeister Christoph Prinz dankte ihm für seinen Einsatz: „Robert Sunk ist mit Herz und Seele ein eingefleischter Bürger unserer Stadt und hat auch in schwierigen Zeiten viel für Bad Vöslau geleistet. Es freut mich, dass Robert in diversen Arbeitsgruppen und Vereinen weiterhin einen wertvollen Beitrag leisten wird, wünsche ihm etwas mehr Freizeit und besonders Gesundheit.“

„Besonders stolz bin ich auf die Projekte ‚Tag der Pflege‘ und den Rollstuhlverleih, beides Projekte aus den verschiedenen Audit-Gruppen“, meint Robert Sunk rückblickend. Viele Veranstaltungen der letzten Jahre tragen seine Handschrift. Er habe sich entschieden, nach vielen Jahren in der Gemeindepolitik in die zweite Reihe zurückzuziehen, da er lieber Projekte umsetze und für die Menschen arbeite, als sich im Gemeinderat über Verzögerungstaktiken zu wundern. Als Beispiel dafür nennt er etwa das Betreute Wohnen. „Projekte wie das Parkhaus, die Zentrumsgestaltung und die Renovierung des Schlosses Gainfarn mit der Musikschule sind wichtige Projekte und es belastet mich sehr, wenn in meinen Augen einige wenige Mitglieder der Opposition versuchen, diese Projekte zu verschleppen“, ist der Gemeinderat a. D. verärgert.

Die junge Bad Vöslauerin Verena Kaltenegger folgt nach.
Mitterer, Mitterer

Eine Nachfolge für Robert Sunk war schnell gefunden, da die Liste Flammer „mit mehr als 100 Mitgliedern in der glücklichen Lage ist, für jede Position und jedes Themenfeld die geeignete Person aufstellen zu können“, konstatiert Stadtchef Prinz und lobte Verena Kaltenegger als neue Gemeinderätin an.

„Unsere Heimatstadt ist nicht nur mein Wohn- und Arbeitsort, ich liebe Bad Vöslau ganz einfach und schätze die überaus hohe Lebensqualität“ schwärmt Kaltenegger. Beruflich ist sie seit mehr als 15 Jahren in der Residenz in Bad Vöslau tätig. Mitglied der Liste Flammer sei sie deshalb, weil in der unabhängigen Bewegung jeder „die gestellten Aufgaben mit Herz und Leidenschaft erfüllt, um Bad Vöslau noch lebenswerter zu machen“, betont sie.

„Wir kennen Verena Kaltenegger als soziale, hilfsbereite Persönlichkeit, die offen für neue Herausforderungen ist“, würdigt Prinz die Neue und freut sich schon auf ihre politische Handschrift.