Aderlass mit Babyelefanten-Abstand in Leobersdorf. Um die Sicherheit von Blutspenderinnen zu wahren, brauchte das Rote Kreuz mehr Platz. Die Gemeinde bot eine Lösung an.

Von David Steiner. Erstellt am 03. September 2020 (04:33)
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Symbolische Schlüsselübervon Gemeinderätin Margit Federle (LZL) an Karl Vlasek. Bezirksstellenkommandant Martin Eitzenberger bedankte sich im Namen des Roten Kreuzes Triestingtal.
D. Steiner

In der Coronakrise suchte das Rote Kreuz in Leobersdorf eine babyelefantentaugliche Räumlichkeit für den mobilen Blutspendedienst. In Absprache mit der Gemeinde war rasch eine Lösung gefunden. Die Blutspende-Aktion übersiedelte vom Rotkreuz-Haus in die Informatik-Mittelschule Leobersdorf. Die Sporthalle der Schule bietet genug Platz, um Abstandsregeln beim Blut spenden einzuhalten.

„Wir bedanken uns bei Gemeinderätin Margit Federle (LZL). Als Mittelschulausschuss-Obfrau ermöglichte sie dem Roten Kreuz, die Sporthalle der IMS Leobersdorf zu nutzen. So konnten wir die Blutspendeaktion auch in schwierigen Zeiten fortsetzen“, freute sich Blutspende-Organisator Karl Vlasek. „Nach der Anfrage des Roten Kreuzes war es für mich überhaupt keine Frage, dass die Gemeinde helfend einspringt“, betonte Margit Federle. Bezirksstellenkommandant Martin Eitzenberger überreichte ein kleines Präsent als Dankeschön.