Die „gläserne Burg“. Bereits bei drei Generationen dreht sich im Weigelsdorfer „Kuchlerhaus“ alles um Glas und die Glaskunst.

Erstellt am 25. August 2018 (04:59)
Andreas Marquardt

„Ich lebe meine Liebe zu Glas und Farbe“ ist das Motto der engagierten Unternehmerin Hilde Kuchler.

Bereits in ihrer Jugend interessierte sie sich für Kunst. Nachdem sie einen Glaser geheiratet hatte, absolvierte sie in den 1960er-Jahren eine fundierte Glaserei-Ausbildung und machte sich zunächst im Familienhaus selbstständig. In Folge zog der Betrieb in die Pottendorfer Straße, wo mittlerweile drei Generationen der Familie Kuchler tätig sind.

Der große Wurf gelang ihr mit der Schaffung des Glasmuseums „Gläserne Burg“, das bis heute 70.000 Besucher in die faszinierende Welt aus Glas eintauchen ließ. Das Gebäude besticht allein schon durch seine Außenfassade, die stolz die Bezeichnung als Europas größtes Glasmosaik führt.

"Im Kuchlerhaus verbinden sich traditionelles Handwerk und Kreativität mit großem persönlichen Engagement sowie dem Willen nach ständiger Weiterentwicklung"Andreas Marquardt

Während der Sommermonate bietet Familie Kuchler auch Kinder-Workshops an, bei denen Schüsseln, Schmuckanhänger, Magnete und Bilder aus Glas gestaltet werden können. Ab September finden Erwachsenenkurse zur kreativen Gestaltung von spülmaschinengeeignetem Geschirr sowie im Vergolden von Glasprodukten statt.

Aber Familie Kuchler ist auch auf die Kombination aus Glas und Farbe spezialisiert. Von Glastrennwänden über Glastüren bis zu Glasdecken werden selbst entwickelte transparente Glasfarben mit Sicherheitsglas zu Gesamtkunstwerken kombiniert. „Im Kuchlerhaus verbinden sich traditionelles Handwerk und Kreativität mit großem persönlichen Engagement sowie dem Willen nach ständiger Weiterentwicklung“, bewundert Wirtschaftskammer-Bezirksstellenleiter Andreas Marquardt bei seinem Besuch.