Weigelsdorf empfängt Klagenfurt zum Bundesliga-Schlager. Nach dem klaren Auftaktsieg über Wörgl wartet auf Weigelsdorf am Freitag das erste Schlüsselspiel gegen Klagenfurt.

Von Malcolm Zottl. Erstellt am 30. Juli 2020 (20:23)
Weigelsdorfs Bundesliga-Team peilt einen Sieg gegen Klagenfurt an.
Zottl

In Gruppe A der Tennis Damen-Bundesliga ist ein Dreikampf um den ersten Tabellenplatz und den Einzug ins Finale zu erwarten. Einer der Aspiranten heißt Weigelsdorf. Die Damen aus dem südlichen Niederösterreichen gaben sich beim Start am vergangenen Sonntag keine Blöße. Gegen Wörgl gab es einen 5:2-Sieg. Die neue Weigelsdorfer Nummer eins, Julia Grabher, siegte glatt in zwei Sätzen. Polina Leykina hatte im zweiten Einzel gegen Sabine Klaschka keine Chance. "Die war überraschend stark", zollte Weigelsdorfs Mannschaftsführer Thomas Christ.

Knapper Bokor-Sieg ebnete den Weg

Der Dosenöffner war das dritte Einzel. Dieses gewann Veronika Bokor im Match-Tie-Break. Die  Einzel Nummer vier und fünf brachten eindeutige Weigelsdorfer Siege. Die Doppel teilten die beiden Mannschaften. Bei zwei Siegen hätte Weigelsdorf drei Tabellenpunkte am Konto, so sind es zwei. Auch der zweite NÖ-Vertreter der Gruppe holte, Klosterneuburg, holte am ersten Spieltag ein 5:2-Sieg. Sie spielten gegen Steyr.

Gegen Klagenfurt wird es ein enges Spiel

Der nächste Weigelsdorf-Gegner Klagenfurt war in Runde eins also spielfrei. Die Kärntnerinnen gelten im Rennen um den Gruppensieg als einer der direkten Konkurrenten. Deshalb weiß Weigelsdorfs Mannschaftsführer Christ auch noch nicht genau, was auf seine Damen zukommt. Doch nicht nur das: Nach einer kurzfristigen Absage musste Christ am Donnerstag auch noch den Weigelsdorfer Kader für das Klagenfurt-Spiel umbauen: "Gerade ist es ein bisserl stressig", meinte Christ beim NÖN-Telefonat. Das Schlüsselspiel gegen die Kärntnerinnen beginnt am Freitag, 13 Uhr auf der Anlage von Bakl Weigelsdorf.