Weiterhin keine Entscheidung im Fall des aus NÖ "entführten" Buben

Erstellt am 28. Oktober 2013 | 18:21
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Foto: NOEN, BilderBox - Erwin Wodicka / wodi
Weiterhin lässt eine Entscheidung im Obsorgestreit rund um einen von seinem Vater aus Baden bei Wien auf die Kanalinsel Sark Island "entführten" Buben auf sich warten, wie am Montag zu erfahren war.
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Informationen zu dem Fall soll es im Laufe der Woche geben, hieß es auf Anfrage seitens der von der Mutter beauftragten Rechtsanwaltskanzlei in Wien. Der Vierjährige war am 7. Oktober von seinem Vater mit einem Privatjet von Österreich auf die Kanalinseln gebracht worden. Seitdem läuft auf Guernsey ein Verfahren über den Verbleib des Buben, das bisher immer wieder vertagt wurde. Gleichzeitig hat die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt nach der Anzeige über die Kindesentführung ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

In dem vorliegenden Obsorgestreit sind mehrere Länder involviert. Das Advokatenehepaar lebt getrennt. Die 41-jährige in Österreich geborene Mutter lebt bei ihren Eltern in Baden, der Vater stammt von einer Insel im Ärmelkanal mit eigenem Recht und ist nach Angaben der Kanzlei auch deutscher Staatsbürger. Der Vierjährige hat die deutsche sowie die britische Staatsbürgerschaft.
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