Welle der Solidarität in Baden

Erstellt am 07. März 2022 | 12:04
Lesezeit: 3 Min
Unter dem Motto „zusammenstehen“ luden Sonntagabend ÖVP, Grüne, SPÖ, Wir Badener und NEOS über die Parteigrenzen hinweg zur Friedenskundgebung „Baden für die Ukraine“ auf den Hauptplatz vor das in die blau-gelben Landesfarben der Ukraine getauchte Rathaus.
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Der Badener Opernsänger Wolfgang Bankl führte mit viel Fingerspitzengefühl durch den Abend. Zusammen mit Evert Sooster (Bass), Kateryna Bellada (Geige), Oleg Savran (Bass) und Norbert Pfafflmeyer (Klavier) sorgte er für das musikalische Rahmenprogramm, das zusätzlich zur außergewöhnlichen Stimmung des Zusammenhalts beitrug.

Als schließlich die ukrainische Landeshymne angestimmt wurde, brauchte man nur einen Blick auf die Gesichter der Menschen zu werfen, um zu spüren, wie sehr dieser Abend allen Anwesenden unter die Haut gegangen ist.

"Es wurde ein Abend, der von Solidarität, Zusammenhalt und Hilfsbereitschaft gekennzeichnet war: Menschen aus der Ukraine gaben tiefe Einblicke in ihre Erfahrungen und Gefühle, das Rote Kreuz sammelte Spendengelder und die Badenerinnen und Badener bewiesen, dass die Stadt nicht zuletzt aufgrund des Zusammenhaltes und der Solidarität ein ganz besonderer Ort ist", freuen sich die Stadtverantwortlichen am Tag danach.

Stadt Baden hilft unbürokratisch

Geschlossen haben sich die Parteien des Gemeinderates darauf geeinigt, einen Soforthilfefonds einzurichten und damit rasche und unbürokratische Hilfe zu leisten. Flüchtlinge aus der Ukraine erhalten ab sofort im Zuge ihrer Anmeldung im Bürgerservice ein Willkommensgeschenk in Form von Gutscheinen für Lebensmittel und Dinge des täglichen Bedarfs überreicht.

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