Badner Bahn kriegt neue Triebfahrzeuge. 18 neue Garnituren ab 2020 mit Finanzunterstützung von Wien und NÖ. Investition nötig, da Fahrgastzahlen stetig steigen.

Erstellt am 25. Oktober 2016 (05:00)
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Karl Wilfing, Ulli Sima und Renate Brauner bestätigten die wichtige Rolle, die die Badner Bahn im bundesländerübergreifenden Verkehr spielt. Ein Augenmerk wird bei der Auswahl der neuen Garnituren auf barrierefreie Gestaltung, Komfort und Platzangebot liegen.
PID/David Bohmann

Beim Modernisierungsprogramm der Wiener Lokalbahnen für die Badner Bahn ist jetzt ein weiterer Meilenstein gesetzt worden: Mit Unterstützung der Länder Wien und Niederösterreich werden bis zu 18 neue Triebfahrzeuge angeschafft. Damit soll eine Qualitätssteigerung für die Fahrgäste der beliebtesten Regionalbahn Österreichs erreicht werden.

Ab Mitte 2020 sollen die neuen, barrierefreien Triebfahrzeuge bei der Badner Bahn zum Einsatz kommen. Kostenpunkt: Rund 60 Millionen Euro. Bei der Finanzierung werden die Länder Wien und Niederösterreich unterstützen. Wiens Öffi-Stadträtin Ulli Sima, Finanzstadträtin Renate Brauner sowie der niederösterreichische Verkehrslandesrat Karl Wilfing unterzeichneten eine entsprechende Absichtserklärung.

Wilfing: „Die Investition in die Badner Bahn ist ein klares Signal an alle Pendler. Wir investieren in moderne Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr, um den Menschen auch in Zukunft ihren Weg in die Arbeit bequem und schnell zu ermöglichen.“

Flotte auf aktuellen technischen Stand bringen

Mit über 35.000 Fahrgästen täglich ist die Badner Bahn eine der wichtigsten Pendlerverbindungen im südlichen Umland von Wien. Die Fahrgastzahlen steigen jährlich an – allein 2015 waren rund 500.000 Menschen mehr mit der Badner Bahn unterwegs als noch im Vorjahr.

„Um Zuverlässigkeit und Qualität auch langfristig sicherstellen zu können, sind Investitionen in Infrastruktur notwendig. Die neuen Triebfahrzeuge werden Triebwägen der älteren Type sukzessive ersetzen und unsere Flotte auf aktuellen technischen Stand bringen. Damit können wir auch zukünftig unserem Auftrag als öffentlicher Dienstleister gerecht werden“, so Thomas Duschek, Vorstandssprecher und technischer Vorstand der Wiener Lokalbahnen.