Stadt Traiskirchen kauft Bamberger-Area. Auf Areal des ehemaligen Steinmetz Bamberger will Stadt umweltfreundliche Firmen ansiedeln.

Von Judith Jandrinitsch. Erstellt am 14. November 2019 (05:56)
Geschafft: Das Gelände des 2017 endgültig in Konkurs gegangenen Steinmetz-Betriebes Bamberger ist in Besitz der Stadt.Stadtgemeinde
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„Green Economy statt Lkw-Schwerverkehr“, so lautet das Motto von Bürgermeister Andreas Babler, SPÖ, was die Nutzung des knapp 40.000 m² großen Areals des ehemaligen Steinmetzbetriebes Bamberger betriff.

Der Stadtchef meint: „Es war ein langer Prozess, und unsere Stadt hat dabei gewonnen. Mit viel Taktik und rechtlichen Nuancen. Jetzt ist der große Wurf gelungen. Die Stadt hat nunmehr das riesige Betriebsareal aus der Konkursmasse des ehemaligen Bamberger-Großbetriebes übernommen.“

Die Abwicklung des gesamten Verfahrens inklusive Versteigerung aus der Konkursmasse war auch für Babler eine neue Erfahrung gewesen. Jetzt sei alles bereit, damit „grüne“ Firmen das Gelände in einen „Green Campus“ verwandeln. „Nachdem wir ja den Klimanotstand ausgerufen haben, sind wir ja auch Klimavorzeigestadt. Es kommen viele interessierte Firmen auf uns zu, die sich für das Bamberger-Areal als Firmenstandort interessieren.“ Eines wird damit auf jeden Fall verhindert: „Das sich Unternehmen ansiedeln, die weiteren Lkw-Schwerverkehr anziehen“, meint Babler.