Sturmtief "Fabienne" sorgte im Bezirk Baden für Schäden. Der Bezirk Baden ist durch das Sturmtief „Fabienne“ relativ glimpflich davongekommen. Zwischen Sonntag, 23:40 Uhr, und Montag, 10 Uhr, mussten 14 Feuerwehren zu 22 Sturmeinsätzen ausrücken. 

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 24. September 2018 (16:01)
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In erster Linie galt es umgestürzte Bäume oder abgerissene bzw. herabgestürzte Äste zu entfernen. Das Sichern umgestürzter Bauzäune oder losgerissener Gegenstände stand ebenfalls auf der Liste der Einsatzkräfte.

In der Stadt Baden im Ortsteil Weikersdorf brach in den Morgenstunden auf einem Grundstück ein massiver Baumstamm und stürzte in Richtung eines angrenzenden Mehrparteienwohnhauses. Dabei entstand erheblicher Sachschaden am Gebäude und an einem geparkten Pkw. Hier mussten die Feuerwehreinsatzkräfte in mühevoller Arbeit den abgerissenen Baumstamm samt Baumkrone aus der Hauseinfahrt mittels Motorkettensägen zerteilen und mit Unterstützung eines Ladekranes entfernen.

Zuvor musste die FF Baden Weikersdorf gegen 5 Uhr Früh zu einer herabstürzenden Baumkrone und in Folge zu einer umgestürzten Anzeigetafel eines Restaurants ausrücken. Im Stadtteil Leesdorf rückte die Betriebsfeuerwehr LK Baden und die FF Baden-Leesdorf zu einigen kleineren Sturmeinsätzen aus.

Ein langer abgebrochener Ast stürzte kurz nach 06:30 Uhr in Hernstein in Richtung eines Wohnhauses, wobei dieser kurz vor dem Dachstuhl von einem anderen Ast aufgefangen wurde. Hier standen die Feuerwehren Hernstein und Berndorf-Stadt bis in die Vormittagsstunden im Einsatz, um größeren Schaden abzuwenden.

Auf der LB17 direkt im Ortsgebiet Oeynhausen, sowie auf der LB210 im Helenental und dem Rosental Siegenfeld mussten die örtlichen Feuerwehren zur Beseitigung von Verkehrshindernissen ausrücken. So auch in den Ortschaften Pottenstein, Maria Raisenmarkt, Sooß, Bad Vöslau, Hochstraß, Blumau und Kottingbrunn. Wobei in Kottingbrunn unter anderen auch eine größere losgerissene Zeltplane von den Feuerwehreinsatzkräften gesichert werden musste.

In den frühen Vormittagsstunden rückte dann auch die FF Tribuswinkel zu einem Sicherungseinsatz aus. Die anfänglichen Befürchtungen der Meteorologen über eine hohe Schadenszahl auch im Osten Österreichs, ist bislang zum Glück bei uns nicht eingetroffen. Vereinzelt ist aber noch im Laufe des heutigen Tages mit einigen Sturmeinsätzen zu rechnen, die bislang noch unentdeckt geblieben sind.