Autin: „Kampf gegen Pandemie ist wie Team-Ruderbewerb“. Badener Gemeinderat Michael Autin lobt Zusammenarbeit und appelliert an Vorbildwirkung.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 30. Dezember 2020 (04:10)
Michael Autin bei seinem Bericht als Zivilschutzbeauftragter.
Fussi

Badens Zivilschutzbeauftragter, ÖVP-Gemeinderat Michael Autin, zog in der Gemeinderatssitzung Bilanz. Er verwies auf die Welle der Hilfsbereitschaft, die zu Beginn der Pandemie die Stadt erfasst habe. „Hunderte Freiwillige haben sich gemeldet, um im Rahmen der Initiative ‚füreinander Baden‘ mitzuhelfen und besonders der älteren Bevölkerung durch das tägliche Leben und die für uns alle so belastende Zeit zu helfen. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen herzlich bedanken, die sich gemeldet und ihre Freizeit geopfert haben, um ihre Mitmenschen zu unterstützen.“

Die Massentestungen nach den sprunghaft angestiegenen Infektionszahlen waren zuletzt die größte Testaktion, die in Österreich jemals organisiert worden sei. Sie avancierten laut Autin „zum absoluten Erfolg“. Er danke „jedem Einzelnen der über 7.600 Testpersonen, die ihre Verantwortung wahrgenommen haben – unser ältester Proband war 96 Jahre alt“, berichtet er. Besonders dankte er den über 180 Freiwilligen sowie den drei Badener Feuerwehren, de 14 Standortleiter gestellt haben. Autin würdigte den Teamspirit und das Gefühl, „Teil einer großartigen Sache zu sein“.

Man dürfte sich jetzt aber nicht ausruhen, appellierte Autin. „Der Kampf gegen die Pandemie ist ein wenig wie ein Team-Ruderbewerb, bei dem wir immer wieder ein paar zusätzliche Kilometer anhängen müssen, bevor wir ins Ziel kommen. Nur wenn wir im gemeinsamen Takt rudern, werden wir unser Ziel auch erreichen.“ Es gelte weiter Eigenverantwortung zu zeigen und er erinnerte die anwesenden Mandatare an ihre Vorbildwirkung. Mit vereinten Kräften schaffe man es, dass die „schönen Dinge des Lebens wieder möglich werden“.