Massentests: Bezirk Baden sagt Danke!. Die Massentests in den Gemeinden sind die größte je dagewesene Gemeinschaftsaktion, die mithilfe der Kommunen und Blaulichtorganisationen durchgeführt wurde. „Ohne Ehrenamt und der Zivilgesellschaft wäre diese Aufgabe nicht zu bewerkstelligen gewesen“, sagt der Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes LAbg. Christoph Kainz (ÖVP) allen helfenden Händen im Pfaffstättner Gemeindezentrum stellvertretend herzlich Dankeschön.

Von Andreas Fussi. Erstellt am 13. Dezember 2020 (16:17)
bad51af-testungen-bh-kainz.JPG
Der Präsident der NÖ Zivilschutzverbandes LAbg. Christoph Kainz, Rot-Kreuz Bezirksstellenleiter Gernot Grünwald, LAbg. Josef Balber, Landesfeuerwehrrat Anton Kerschbaumer, Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner, Präsident des NÖ Samariterbundes Otto Pendl und Landtagspräsident a.D. und Traiskirchens Vizebürgermeister Franz Gartner sind sich einig: Ohne Ehrenamt und Zivilgesellschaft wären Massentests nicht möglich.
Sonja Pohl

Dabei zeigt sich auch hier ein einheitliches Bild, das sich im ganzen Land widerspiegelt: Die Massentestungen sind vorbildlich organisiert – „´zerstreut werden konnten auch alle Bedenken, dass die Technik nicht mitspielt“, ist auch Bezirkshauptfrau Verena Sonnleitner froh, ob des bezirksweiten reibungslosen Ablaufs der Massentests.

Dazu beigetragen hatten zweifelsohne auch die vielen Helfer der Städte und Gemeinden, des Zivilschutzverbandes, vom Roten Kreuz, Samariterbund, der Feuerwehr und von vielen Freiwilligen. Rot-Kreuz-Bezirksstellenleiter Gernot Grünwald: „80 zusätzliche Mitarbeiter stehen bei uns für die Massentests im Einsatz, 20 sind, wie gehabt, im Rettungsdienst und zeichnen für die regulären Aufgaben des Roten Kreuzes verantwortlich. Alle Mitarbeiter sind hochmotiviert, und zwar obwohl wir uns eine höhere Beteiligung, als bisher verzeichnet, erwartet hätten.“

In dasselbe Horn stößt auch der Präsident des Samariterbundes Otto Pendl (SPÖ): „Es zeigt sich, dass, wenn notwendig, alle zur Verfügung stehen und der Menschlichkeit zum Durchbruch verhelfen. Ich will daher ebenfalls allen an der Aktion Beteiligten herzlich danke sagen! Schließlich leben wir in einer nicht einfachen Zeit. Nichtsdestotrotz hoffe ich sehr, dass die Pandemie in absehbarer Zeit überstanden sein wird“. 

Ein deutliches Ja zu den Massentests kommt auch von Landtagsabgeordneten Josef Balber (ÖVP): „Ich kann diese Aktion nur befürworten, denn immer wieder tauchen vereinzelt positive Fälle mit asymptomatischem Verlauf, wie gerade eben erst in Altenmarkt, auf. Aus vielen persönlichen Gesprächen weiß ich auch, dass sich gerade die ältere Bevölkerung sehr nach der Impfung sehnt, um wieder angstfrei am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können“.

Impfung als Chance

Dass die Impfung ein Gamechanger sind wird, davon ist auch Landesfeuerwehrrat Anton Kerschbaumer überzeugt: „Die Massentests sehe ich als Momentaufnahme. Dennoch ist es schade, dass die Beteiligung weit unter den Erwartungen liegt. Man wird sie also wiederholen müssen, um mit diesem Instrument messbare Erfolge erzielen zu können. Für weit wichtiger halte ich allerdings die Impfung. Sie bedeutet Sicherheit und sollte daher auch von allen genutzt werden.“

Auf das Impfserum zur Bekämpfung der Corona-Pandemie setzt indes auch der 2. Landtagspräsident a.D. und Vizebürgermeister aus Traiskirchen, Franz Gartner (SPÖ): „Jeder weiß, dass ich die Flächentestung skeptisch sehe. Dennoch freut es mich, wenn die 25-30% Marke bei der Teilnahme erreicht wird. Eine klare Sache ist für mich hingegen die Impfung. Bei ihr hoffe ich auf 50% Durchimpfungsrate, denn dann haben wir eine reale Chance die Pandemie zu besiegen." 

Mehr über die Massentests lest Ihr in der kommenden Printausgabe der Badener NÖN oder im E-Paper: https://www.noen.at/epaper