Ebreichsdorf: Neue Bahnstation ändert Stadtbild. In den Feldern entsteht neuer Bahnhof samt neuer Trasse, Brücken und Unterführungen.

Von Judith Jandrinitsch und Thomas Lenger. Erstellt am 17. Juni 2020 (05:56)
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Hier, kurz vor dem Sportzentrum Ebreichsdorf im Stadtteil Weigelsdorf, wird aktuell an der Unterführung gearbeitet.
Jandrinitsch

Baumaschinen wühlen sich in der Region rund um Ebreichsdorf durch die Erde. Wo im vorigen Sommer noch Getreide auf den Äckern reifte, stehen Baukräne vor riesigen Kratern. Kein Zweifel: Der zweigleisige Ausbau der Pottendorfer Linie im Abschnitt Münchendorf – Wampersdorf hat voll eingesetzt. Im Abschnitt rund um Ebreichsdorf wird nicht einfach nur ein zweites Gleis dazugelegt, es entsteht eine völlig neue Trasse.

Herzstück soll der „Bahnhof Ebreichsdorf neu“ werden, er wandert vom Ortszentrum an die Peripherie der L150 zwischen Ebreichsdorf und Unterwaltersdorf, das offiziell als Stadtentwicklungsgebiet, Stichwort „Smart City“, ausgewiesen ist. Besonders die von Stau geplagten Anrainer der Bahnstraße in Ebreichsdorf, aber auch die Bewohner Unterwaltersdorfs und Weigelsdorfs dürfen sich freuen, am Ende der Bauphase gibt es keine Eisenbahnkreuzungen mehr, nur mehr Über- und Unterführungen. Die Vorarbeiten für den aktuellen Bauabschnitt Münchendorf – Wampersdorf starteten bereits im August 2019. Seit März 2020 laufen Arbeiten in Ebreichsdorf, wo der zentrale Knotenpunkt des Projektabschnitts, der neue Bahnhof Ebreichsdorf, entsteht.

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