Polizeichefin: „Probleme gibt es keine“ im Bezirk Bruck

Erstellt am 09. September 2020 | 04:22
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Kriminal Satistik
„Die Polizei wird heuer noch stärker auf Prävention setzen“, erklärt Bezirkspolizeikommandantin Sabine Zentner.
Foto: Rittler
Bezirkspolizeikommandantin sieht Geflüchtete gut eingegliedert.
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„2015 war der Ansturm groß. Jetzt haben wir nur mehr vereinzelt Aufgriffe von kleineren Gruppen“, erzählt Bezirkspolizeikommandantin Sabine Zentner im NÖN-Gespräch.

Für die Polizei sei die große Zahl an Asylwerbern, die 2015 verzeichnet wurde, in erster Linie eine logistische Herausforderung gewesen. „Die polizeiliche Aufarbeitung des Ansturms war schwierig. Wir sind sehr dankbar, dass uns das Rote Kreuz und die Gemeinden damals so unterstützt haben“, betont Zentner.

Das Rote Kreuz richtete damals in Bruck und Hainburg erste Notunterkünfte ein, in denen die Geflüchteten mit dem Notwendigsten, wie Wasser und Nahrungsmitteln erstversorgt wurden. Während die Menschen dort untergebracht waren, konnten die Polizeibeamten die Daten aufnehmen. Mit jenen Asylwerbern oder Asylberechtigten, die sich nach wie vor im Bezirk aufhalten, gäbe es auch keine Probleme. „Sie haben sich gut eingegliedert“, so Zentner.

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