Himberg/Pellendorf: Läuft noch immer nicht ganz rund

Erstellt am 21. April 2021 | 03:23
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Gemeinderat
Symbolbild
Foto: shutterstock.com
Pellendorf und Himberg nicht nur harmonisch.
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„Alle hatten Angst, ständig nach Himberg fahren zu müssen“, erinnert sich Hans Prendl, dessen Vater Johann Prendl damals ÖVP-Bürgermeister war, an die Zusammenlegung Pellendorfs mit Himberg.

„Wenn jemand etwas gebraucht hat, ist er vom Feld in die Gemeindestube gegangen und hat das erledigt“, erzählt er. Pellendorfs Widerstand hatte aber auch politische Gründe. Die ÖVP hatte eben erst die Gemeinderatswahlen gewonnen und hielt mit sieben Sitzen die Mehrheit im Gemeinderat vor der SPÖ (4 Sitze). Und nun musste man sich dem großen roten Himberg anschließen. Uneingeschränkte Harmonie herrscht noch immer nicht. Während SPÖ-Bürgermeister Ernst Wendl von einem „guten Verhältnis“ spricht, glaubt die in Pellendorf wohnende ÖVP-Obfrau Claudia Hofbauer, dass ihr Ort für seine Anliegen kämpfen müsse und „immer zum Schluss drankommt“. Wendl sieht das anders: „Wir investieren in den Ort mehr, als er bringt.“

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