Jugend als Anliegen im Musikverein Sarasdorf

Erstellt am 01. April 2022 | 04:22
Lesezeit: 2 Min
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Der Musikverein Sarasdorf bei der letzten Marschmusikbewertung im Jahr 2019 in Sommerein. 
Foto: photobi-Tobias Müller, Trautmannsdorf
Der Musikverein Sarasdorf wurde 1934 gegründet. Heute spielt er bei Veranstaltungen und kirchlichen Festen auf. 
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 Bunt bestückt ist die Notenmappe des Musikvereins Sarasdorf. Im Repertoire befinden sich nicht nur Gusto-Stückerln der böhmisch-mährischen Blasmusik, sondern auch Hits von Udo Jürgens oder Peter Alexander. Zudem begleitet Obmann-Stellvertreter Markus Maurer seine Kollegen gelegentlich auch gesanglich. 

Mit diesem Repertoire sorgt der Musikverein bei diversen Veranstaltungen wie Früh- und Dämmerschoppen für Stimmung und umrahmt kirchliche Feste. Auch im Fernsehen war der Verein zu sehen – in der Sendung „Klingendes Österreich“.

Mit den Stücken, die unter der Leitung von Kapellmeister Herbert Riegler einstudiert wurden, waren die Musiker aber auch schon bei diversen Bewerben erfolgreich. „Wir freuen uns sehr über die vielen guten Ergebnisse bei den Marschmusik- und Konzertbewertungen der letzten Jahre“, sagt Obmann Simon Trapl zufrieden.

1934 mit elf Mitgliedern gegründet

1994 fand die Marschmusikbewertung in Sarasdorf statt. Der Verein feierte damals sein 60-jähriges Bestandsjubiläum. Gegründet wurde dieser 1934 unter Kapellmeister Franz Buchta. Elf Mitglieder musizierten damals gemeinsam. Heute zählt der Verein 35 Musiker, drei Marketenderinnen und zehn Jungmusiker.

Die Nachwuchsarbeit ist dem Verein ein großes Anliegen. Die „Sarasdorfer Youngstars“ werden von den Lehrenden der Musikschule Mannersdorf ausgebildet und sind Teil des Jugendmusikorchesters der Trachtenkapelle Trautmannsdorf. Im Zuge dessen werden sie auf das Musizieren im Musikverein vorbereitet. Ihr Können dürfen sie jährlich beim Böhmischen Abend, der heuer am 16. Juni stattfindet, unter Beweis stellen. 

Der Musikverein verfügt seit 2009 auch über eine Jagdhornbläsergruppe. Diese besteht aus neun Mitgliedern, die Anlässe rund um die Jagd umrahmen und die Hubertusmesse im November gestalten.

Derzeit hoffen die Musiker auf einen geregelten Probenablauf. „Das Pandemie-bedingte Auf und Ab der vergangenen zwei Jahre hat nun hoffentlich bald ein Ende“, sind sie sich einig. Geprobt wird einerseits für den Böhmischen Abend, andererseits für die Marschmusikbewertung in Gramatneusiedl.

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