Musi’-Geburtstag mit Pauken und Trompeten in Sommerein

Erstellt am 06. Juni 2022 | 04:40
Lesezeit: 2 Min
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Der MV Sommerein bei der letzten Marschbewertung in Sommerein im Jahr 2019.
Foto: PhoTobi/Tobias Müller
Der Musikverein Sommerein begeht heuer sein 70-Jähriges Bestehen.
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Gegründet wurde der ehrwürdige Traditionsverein erstmals 1922. Reges Interesse an Blasmusik sorgte allerdings dafür, dass es in der Zwischenkriegszeit sogar zwei Kapellen im Ort gab. Mit Kriegsbeginn wurden allerdings beide Vereine aufgelöst. Erst in der Nachkriegszeit kam es zum Aufbau einer neuen Musikkapelle durch Kapellmeister Franz Hums.

In den Jahren von 1969 bis 1971 wurde der Verein vom ehemaligen Vorstand der Wiener Philharmoniker, Otto Strasser, geleitet. Sein Nachfolger wurde 1972 der damalige Volksschuldirektor Alfred Frast. Gemeinsam mit Karl Gensthaler reformierten sie das Blasorchester. Gensthaler lag dabei vor allem die Kinder- und Jugendförderung sehr am Herzen.

Nach knapp 50-Jähriger musikalischer Leitung reichte er 2021 den Dirigentenstab an Ralf Steiner weiter. Während der 30-Jährigen Tätigkeit als Obmann wuchs der Musikverein unter Tibor Gaal zur stattlichen Größe von 70 Mitgliedern heran. Außerdem zeichnet Gaal verantwortlich für zahlreiche Veranstaltungen in den letzten Jahren. 2021 gab Gaal sein Amt an Johannes Tatzber weiter.

Im selben Jahr wurde auch der Tambourstock von Alfred Braun, der dieses Amt ebenso knappe 30 Jahre ausgeübt hat, an Anton Paul übergeben. Er wird das Blasorchester heuer erstmals bei diversen Marschmusikbewertungen anführen. Er tritt damit in große Fußstapfen, denn unter Alfred Braun ist der Verein in den letzten Jahren erfolgreich in der Höchststufe E angetreten.

Aktuell proben die MusikerInnen für die Marschmusikbewertung in Gramatneusiedl. Obmann Johannes Tatzber: „Wir freuen uns schon sehr aufs gemeinsame Musizieren, aber viel mehr noch auf ein Wiedersehen mit den vielen MusikantInnen, die man nun schon lange nicht mehr getroffen hat.“

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