Maßnahmen für dritte Fahrspur werden fortgesetzt. Am Montag, 2. März richtet die ASFINAG wieder die Baustellen-Verkehrsführung auf der A4 Ostautobahn ein. Zwischen Fischamend und Göttlesbrunn werden die platzintensiven Maßnahmen für die dritte Fahrspur fortgesetzt.

Von Redaktion NÖN.at. Erstellt am 28. Februar 2020 (09:53)
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ASFINAG

Gearbeitet wurde zwar auch in den Wintermonaten, aber hauptsächlich abseits der Hauptfahrbahn. „Für die Einrichtung der Baustelle benötigen wir rund eine Woche“, erklärt ASFINAG-Projektleiter Harald Mayer, „danach sind tagsüber alle Fahrspuren offen. Sperren werden wir nur nachts vornehmen.“ Die Spuren werden enger und verschwenkt sein. Im Baustellenbereich gilt wieder Tempo 80, überwacht mittels Section Control Anlage. Im November plant die ASFINAG bereits die Freigabe der dritten Fahrspur auf der A4 bis Göttlesbrunn. Insgesamt wird die A4 bis 2022 bis Bruck an der Leitha West dreispurig ausgebaut. Dafür investiert die ASFINAG 138 Millionen.

In vier großen Verkehrsphasen wickelt die ASFINAG heuer die A4-Erweiterung ab. Das Besondere dabei: In der Baustelle wird es in Fahrtrichtung Wien eine baulich getrennte Fahrspur von maximal sechs Kilometer Länge geben. Befahren werden darf diese „Trogspur“ ausschließlich von Pkw. Lenkerinnen und Lenker, die Richtung Wien unterwegs sind und bei der Anschlussstelle Fischamend oder beim Rastplatz Maria Ellend abfahren wollen, müssen immer die rechte Fahrspur nutzen. Weder der Rastplatz noch die Ausfahrt nach Fischamend können von der baulich getrennten Spur (Trogspur) angefahren werden.

Ausblick: Dritte Fahrspur bis Bruck/West und weiter bis Neusiedl/Gewerbepark

Im Frühjahr 2021 startet die ASFINAG mit den Haupt-Bauarbeiten zur dritten Spur zwischen Göttlesbrunn und Bruck an der Leitha West. Bis Ende 2022 werden auch in diesem Abschnitt zusätzlich zur neuen Fahrspur moderne Gewässerschutzanlagen errichtet, und die Gemeinde Bruck wird mit einem neuen Lärmschutz ausgestattet.

Insgesamt baut die ASFINAG die A4 bis zur Anschlussstelle Neusiedl/Gewerbepark aus. Derzeit laufen für diesen zweiten Abschnitt die Detailplanungen. Der Baustart ist für 2023 geplant, die Verkehrsfreigabe für 2026.