Rennfieber in Bruck. Neue Makita-Schrauber machten Fahrzeuge schneller. Ein Unfall, der glimpflich ausging, überschattete das Rennen.

Von Susanne Müller. Erstellt am 12. September 2018 (05:00)
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Der Brucker Hauptplatz wurde am Samstagabend einmal mehr zur Rennstrecke. Das Akkuschrauber-Rennen von „Bruck Elektrisiert“ war heuer ganz besonders von schnellen Gefährten geprägt. Der Grund dafür lag wohl auch in den neuen Akkuschraubern, die heuer zum Einsatz kamen.

Im ersten Durchgang ging‘s um die Zeitnehmung, im zweiten fuhren jeweils zwei Teilnehmer gegeneinander. Dabei kam es bei einem Duell zu einem Unfall. Die 12-jährige Hannah Wenzel stürzte mit ihrem Fahrzeug und musste mit der Rettung ins Spital gebracht werden. Laut Rennleitung konnte noch in der Nacht Entwarnung gegeben werden. „Es ist Gott sei Dank nichts Schlimmes passiert“, bestätigt Norbert Koller gegenüber der NÖN.

Titelverteidigung gelungen

In der Rennpause dazwischen wurden die ausgestellten E-Autos dem Publikum präsentiert. Dabei galt es, zwei Runden annähernd gleich schnell zu absolvieren. Roman Kral ging es mit dem Renault Zoe aus dem E-Car-Sharing-Projekt gemächlich an – und schaffte die beiden Runden mit nur 21 Hundertstel Unterschied.

Bei den Akku-Racern ging der Sieg auch heuer an den Titelverteidiger, nämlich an das Team „Polo“ mit Maximilian Roth am Steuer.

Zum kreativsten Fahrzeug kürten die Jury und das Publikum das fahrende Zelt der Pfadfinder, mit dem Oliver Wenzel unterwegs war.