Mehrere Personen nach Brand in Hainburg ins Spital gebracht

Aktualisiert am 24. März 2022 | 11:20
Lesezeit: 2 Min
Bei einem Brand in Hainburg (Bezirk Bruck) sind am Mittwoch in einem Haus eingeschlossene Bewohner von Nachbarn mithilfe von Leitern in Sicherheit gebracht worden.
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Mehrere Personen, unter ihnen auch Kleinkinder, wurden ins Krankenhaus transportiert, berichtete die Feuerwehr am Donnerstag in einer Aussendung. Laut Ermittlungen der Polizei dürfte der Brand durch eine vorsätzlich oder fahrlässig eingebrachte Zündquelle entstanden sein, teilte eine Sprecherin auf Anfrage mit.

Die Einsatzkräfte waren gegen 16.00 Uhr zu einem Brand im Durchfahrtsbereich eines Hauses alarmiert worden. Die Flammen breiteten sich über die Fassade aus. Eine Garage stand laut Polizei Vollbrand, auch ein Stiegenhaus war betroffen.

Die Bewohner waren durch den starken Rauch im Obergeschoß eingeschlossen. Sie konnten vor Eintreffen der Feuerwehr gerettet werden. Beamte der Polizeiinspektion Hainburg brachten drei Personen aus dem Obergeschoß mithilfe einer Leiter in Sicherheit, teilte die Exekutive mit. Weitere Bewohner gelangten über den Balkon ins Freie.

Die Helfer löschten den Brand, auch die Fassade musste teilweise geöffnet werden. Anschließend wurden die Durchfahrt und das Obergeschoß mittels Druckbelüfter rauchfrei gemacht. Nach knapp eineinhalb Stunden war der Einsatz beendet.

Zwei Personen wurden laut Polizei mit Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt, vier weitere mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung. Laut Feuerwehrangaben handelte es sich dabei um drei Kleinkinder, einen Jugendlichen und zwei Erwachsene.

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