Politik in Sorge um Brucker Finanzamt. Bürgermeister laufen gegen angeblich geplante Auflösung des Standorts Bruck Sturm. Ministerium dementiert Schließungspläne.

Von Susanne Müller. Erstellt am 26. Oktober 2016 (06:58)
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Gerhard Dreiszker, Erwin Preiner, Werner Friedl, Finanzamtsmitarbeiter und SP-Vorsitzender Christian Schenzel und Richard Hemmer wollen das Finanzamt in Bruck erhalten.
NOEN, Müller

„Die Schließung des Finanzamts wäre ein Schlag ins Gesicht“, zeigt sich Brucks SP-Bürgermeister Richard Hemmer empört. Gemeinsam mit seinen Bürgermeister-Kollegen aus Bruckneudorf, Winden und Zurndorf machte er am Freitag seinem Ärger über angebliche Schließungspläne des Finanzministeriums Luft.

Immerhin wären von einer Schließung nicht nur die derzeit 43 Mitarbeiter am Standort betroffen. „Derzeit gibt es täglich bis zu 100 Kundenkontakte am Brucker Finanzamt“, so Hemmer, der sich zuversichtlich zeigt, dass man eine Schließung verhindern werde.

Auf NÖN-Anfrage beim Finanzministerium werden Schließungspläne allerdings ganz unaufgeregt dementiert: „Der Standort des Finanzamtes Bruck an der Leitha steht nicht zur Diskussion“, erklärt Johannes Pasquali, der Sprecher des Bundesministeriums für Finanzen.

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