Ausbau geht weiter. Bezirk / Baustart für Erweiterung der A4 bis nach Fischamend erfolgt. Brucker Bezirk sehnt sich nach dritter Spur bis Neusiedl.

Von Benjamin Mühlbacher und Gerald Burggraf. Erstellt am 24. April 2014 (09:16)
NOEN, Mühlbacher
Die Asfinag-Vorstandsdirektoren Alois Schedl und Klaus Schierhackl, Infrastrukturministerin Doris Bures, Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll und sein Amtskollege aus dem Burgenland Hans Niessl (v.l.) sind vom Innovationsschub durch den Ausbau der A4 überzeugt. Foto: Mühlbacher
Folgt man Infrastrukturministerin Doris Bures (SP), NÖ Landeshauptmann Erwin Pröll (VP) und dessen burgenländischen Amtskollegen Hans Niessl (SP), dann soll die in Zukunft dreispurige Ostautobahn A4 eine der leistungsstärksten Routen in Österreich werden.

Am Mittwoch starteten die Ausbauarbeiten zwischen dem Flughafen und Fischamend, bis Ende 2015 sollen hier in beide Richtungen drei Spuren zur Verfügung stehen.

Ausbau von Fischamend bis Neusiedl muss bis 2018 warten

„Wir wollen die Behinderungen für die Autofahrer so gering wie möglich halten“, so Asfinag-Vorstand Klaus Schierhackl. In der ersten Phase werde man vierspurig in Fahrtrichtung Ungarn unterwegs sein. Nach Abschluss der Arbeiten wiederhole sich das Prozedere in Fahrtrichtung Wien.

Ist der Ausbau des 7,7 Kilometer langen Stücks bis Fischamend erst einmal fertiggestellt, wird im nächsten Schritt die Fahrbahnsanierung von Neusiedl bis zur Staatsgrenze angegangen. Der dreispurige Ausbau von Fischamend bis Neusiedl muss bis 2018 warten.

Ein Umstand, der vor allem im Brucker Bezirk für Kopfschütteln sorgt. Brucks Stadtrat Alexander Petznek (VP) will mit der Initiative „A4-Ausbau jetzt“ ein Vorziehen der Spurenerweiterung ab 2015 erreichen. „Wir sind da am Ball und auf der Suche nach Unterstützungen auf Bundesebene“, erläutert er.