Klinikum Hainburg soll 2023 fertig sein

Erstellt am 27. März 2022 | 05:01
Lesezeit: 3 Min
440_0008_8307421_gre12sh_landesklinikumwestfluegelbettin.jpg
Pflegedirektorin Bettina Riedmayer ist als Projektleiterin für den Umbau zuständig.
Foto: Landesgesundheitsagentur
Derzeit wird noch am Westflügel des Landesklinikums Hainburg gearbeitet. Die Kosten für den Umbau betragen 68 Millionen Euro.
Werbung

Trotz Corona-Krise und allen damit verbundenen Einschränkungen schreitet der Aus- und Umbau des Landesklinikums voran. Das Klinikum soll zu einem modernen Gesundheitszentrum in der Ostregion ausgebaut werden (die NÖN berichtete mehrfach). Nach der Sanierung und Inbetriebnahme der Bauabschnitte Ost und Süd wird jetzt der Westflügel in Angriff genommen. Er soll laut Plan im zweiten Halbjahr 2023 vollständig in Betrieb gehen.

Damit wird die mehr als zehnjährige Planungs- und Bautätigkeit abgeschlossen sein. Der Westflügel wird interdisziplinäre Bettenstationen, die Psychiatrische Tagesklinik und im Erdgeschoß den Haupteingang mit allen stark frequentierten Büros und Beratungsstellen beinhalten. Wegen der langen Bauzeit mussten permanent kleine Plananpassungen vorgenommen werden, um dem aktuellen Stand der Technik zu entsprechen. Laut Landesgesundheitsagentur hat die gute Zusammenarbeit des Generalplaners mit der Projektleitung einen zufriedenstellenden Ablauf und einen planmäßigen Fortschritt des „komplexen Baugeschehens“ ermöglicht. Die Arbeiten erfolgten bei laufendem Betrieb.

Die kollegiale Führung des Landesklinikums, der Ärztliche Direktor Lukas Koppensteiner, der kaufmännische Direktor Reinhard Drescher und Pflegedirektorin Bettina Riedmayer als Projektleiterin, hebt die Leistungen der Mitarbeiter des Klinikums hervor. Diese hätten sich tatkräftig in die Planung eingebracht und trotz der Belastungen durch den Umbau die Patienten „hervorragend betreut“.

Dies betont auch der stellvertretende Landeshauptmann Stephan Pernkopf (ÖVP): „Die Mitarbeiter der NÖ Kliniken leisten einen wesentlichen Beitrag für die Genesung der Patientinnen und Patienten. Um dafür eine entsprechende Infrastruktur zu bieten, wurde in den vergangenen 24 Monaten im Rahmen des laufenden Bauprojektes die Generalsanierung des Westflügels vorgenommen.“ Das Land Niederösterreich investiere in das Projekt rund 68 Millionen Euro.  

Das Landesklinikum verfügt derzeit über 142 Betten und dient der medizinischen Grundversorgung der Stadt Hainburg, des Bezirkes Bruck, des Marchfeldes und Teilen des Burgenlandes. Mit der Kinder-Universitätsklinik Bratislava besteht ein Kooperationsabkommen. Rund 330 Mitarbeiter betreuen etwa 6.600 stationäre und über 27.000 ambulante Patienten im Jahr.

Werbung