Aus für Sparkasse im Kurort. Personalengpass führte nach 51 Jahren zur Schließung der Filiale. Bankomat soll bleiben.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 30. Januar 2019 (06:00)
Mraz
Nach 51 Jahren ist Schluss. Die Sparkasse schloss Anfang Jänner den Standort in der Wienerstraße.

Seit 1967 bestand die Sparkassen-Niederlassung in der Marktgemeinde. Jetzt wurde sie geschlossen.

„Aufgrund eines nicht geplanten Personalengpasses musste die Filiale von Bad Deutsch Altenburg in die nur drei Kilometer entfernte Filiale in Hainburg an der Donau übersiedelt werden“, erklärt die Marketingleiterin der Sparkasse Andrea Glatzer auf NÖN-Anfrage und ergänzt: „Die Selbstbedienungs-Funktionen, wie Bargeldbehebungen, Durchführen von Überweisungsaufträgen und Druck von Kontoauszügen, sollen jedoch weiterhin zur Verfügung stehen.“

Wir wurden von der Schließung der Filiale überrascht und sind sehr enttäuscht.“ VP-Bürgermeister Franz Pennauer

Als Anlass werden der krankheitsbedingte Ausfall des bisherigen Filialleiters und das Ausscheiden einer Mitarbeiterin aus dem Unternehmen genannt. Die Kunden wurden schriftlich darüber informiert, dass ihre Bankgeschäfte nun in Hainburg abgewickelt werden und künftig das dortige Berater-Team für ihre Betreuung zuständig ist. VP-Bürgermeister und Obmann der Kurkommission Franz Pennauer meinte: „Wir wussten um die Erkrankung des Filialleiters, wurden aber von der Schließung der Filiale überrascht und sind sehr enttäuscht. Für unsere Bürger sowie für die Kurgäste ist die Abwicklung ihrer Bankgeschäfte im benachbarten Hainburg wesentlich aufwendiger.“

Viele Leute würden mit dem System im Internet nicht zurechtkommen und müssten jetzt den Weg nach Hainburg in Kauf nehmen. „Wir hoffen aber, dass die Selbstbedienungsautomaten im Foyer des bisherigen Standortes auch für die weitere Zukunft erhalten bleiben“, betont Pennauer.