Bauprojekt: Leerstand wird endlich beseitigt

Im Haus Wienerstraße 17 soll neben einem Massagestudio und einem Büro auch ein Veranstaltungssaal einrichtet werden. Die Opposition ist dagegen .

Erstellt am 27. Juni 2021 | 04:46
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In diesem Haus wird eifrig gearbeitet: Rechts im Erdgeschoß entstehen Geschäftsräume, links ist ein Veranstaltungszentrum geplant.
Foto: Rittler, Rittler

Es tut sich etwas im gemeindeeigenen Haus Wienerstraße 17: Auf der rechten Seite des Erdgeschoßes werden derzeit ein Massagestudio und ein Büro eingerichtet. Vorher waren Polizei und Post hier untergebracht, später Arztpraxen, seither stehen die Räumlichkeiten leer. Auf der linken Seite ist im ehemaligen Gemeindeamt ein Veranstaltungszentrum geplant. 

„Die Flächen sollen nicht ungenutzt bleiben, der Leerstand wird endlich beseitigt“, berichtet Bürgermeister Hans Wallowitsch (SPÖ). Die Arbeiten im rechten Teil sind schon fortgeschritten, die neuen Fenster eingesetzt, derzeit werden die Wände im Trockenbau errichtet. Der Zugang wird barrierefrei gestaltet.

Auf rund 170 Quadratmetern entstehen ein Massagesalon mit Pediküre und Maniküre und das Büro eines Transportunternehmens. „Die Mieter sollen im September einziehen“, führt Wallowitsch aus. Die Kosten betragen rund 240.000 Euro. Die Hälfte übernimmt der Bund über das Kommunale Investitionsprogramm nach Corona.  

Veranstaltungssaal für 90 Personen

Im linken Teil war früher das Gemeindeamt. Dort soll ein Kultur- und Begegnungszentrum entstehen. Der ehemalige Sitzungssaal könne laut Wallowitsch bis zu 90 Personen fassen. „Er könnte etwa von der Bühne Altenburg für Aufführungen genutzt werden, für Vernissagen oder Auftritte der Gospelgruppe“, sagt der Ortschef. Der Festsaal in der Hollitzervilla, wo die Gemeinde seit 2001 ihre Geschäfte führt, sei um Einiges zu klein. 

Die Opposition sieht das anders. „Wir brauchen keine interne Konkurrenz zum Gemeindezentrum“, erklärt Gemeinderat Franz Pennauer (ÖVP). Zwar sei es klar, dass das Gebäude nicht länger leerstehen dürfe, das aktuelle Projekt sei aber nicht zweckmäßig: „Einen Saal haben wir ohnehin im Gemeindeamt, und der ehemalige Sitzungsraum wäre nicht viel größer“.