Doch kein Damm durch Kurpark. Ursprünglicher Plan mit einem Hochwasserschutzdamm quer durch den Kurpark wurde verworfen. Eine Mauer soll nun folgen.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 06. Februar 2019 (06:00)
Mraz
Anstelle des geplanten Dammes als Hochwasserschutzmaßnahme soll jetzt in unmittelbarer Nähe des Parkhotels eine ein Meter hohe Mauer gebaut werden.

Erkenntnisse aus dem Donauhochwasser im Jahr 2002 führten zu einer Sonderfinanzierung von Projekten des Hochwasserschutzes im Bereich der österreichischen Donau – so auch in Bad Deutsch Altenburg.

Ab einem Wasserstand von etwa sechs Metern breitet sich Hochwasser über den Kurpark Richtung Ortszentrum aus. Im Vorjahr wurde von der Gemeinde mit der Firma „Geoconsult Wien ZT GmbH“ ein Konzept entwickelt, das zum Schutz vor Überschwemmung der Kuranlagen und des Ortes die Errichtung eines Dammes quer durch den Kurpark sowie den Bau eines Pumpwerkes für den Sulzbach vorsieht.

Dieses Projekt wurde den Grundstückseigentümern Familie Rhomberg und Petronell-Carnuntum zur Stellungnahme vorgelegt (die NÖN berichtete).

Mit dieser Version kann man mit geringerem Eingriff dieselbe Wirkung erzielen.“ Konstantin Rhomberg, Betreiber des Parkhotels

Konstantin Rhomberg, dem das Parkhotel und ein Teil Kurparks gehören, schätzt im Interesse aller die Idee des Hochwasserschutzes, sieht aber den Damm als einen gewaltigen Eingriff sowie eine Zumutung für den Kurpark.

privat
Konstantin Rhomberg gehören das Parkhotel und ein Teil des Kurparks.

Er meint: „Der Kurpark ist mit dem Zugang durch die Allee zur Donau ein einzigartiges Juwel, das man nicht beschädigen sollte.“ Er hat sich mit der Planungsfirma über alternative Lösungen beraten, woraus nun eine neue Variante entstanden ist. Anstelle des Dammes quer durch den Park soll eine schützende Mauer errichtet werden.


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