„Gefängnis? Ich habe doch nichts getan!“. Versuchter Einbruch bringt Slowaken neun Monate Gefängnis ein.

Von Jutta Hahslinger. Erstellt am 14. September 2018 (05:48)
Symbolbild
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Ausgerüstet mit Einweghandschuhen sowie typischem Einbruchswerkzeug war der 53-jährige Slowake am 10. März des vergangenen Jahres in Bad Deutsch-Altenburg unterwegs. Ein Mehrparteienhaus in der Wienerstraße erschien dem Slowaken verlockend und er schlich sich ein. Auf der Suche nach einem lohnenden Einbruchsobjekt wurde der Mann noch im Stiegenhaus betreten, und er gab Fersengeld. Die Flucht war aber nur von kurzer Dauer, dann klickten die Handschellen.

„Ein Aufenthaltsverbot konnte Sie nicht stoppen“, merkt der Richter beim Prozess gegen den Slowaken an. Er verhängt über den Vorbestraften wegen versuchten Einbruchs neun Monate unbedingt. Der Slowake verwundert: „Gefängnis? Aber ich habe doch noch gar nichts getan!“ Es zähle auch der Versuch, klärt der Richter auf.