Happy End im Sprengel-Streit. Die Marktgemeinde bezahlt doch den Schulbeitrag für einen Schüler in Schwechat, beantragt aber eine Sprengeländerung.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 24. Mai 2017 (05:55)
Der Altenburger Schüler kann nun doch die Neue Sport-Mittelschule in Schwechat besuchen.
Burggraf

Martin Konwalinka aus Bad Deutsch Altenburg beantragte vor einigen Wochen die Übernahme des Schulkostenbeitrages bei der Gemeinde Bad Deutsch Altenburg. Hintergrund dessen war, dass sein Sohn die Neue Mittelschule (NMS) für Sport in Schwechat besuchen will. Die Kommune lehnte jedoch zuerst ab, da der Jugendliche außerhalb des Pflichtschulsprengels zur Schule gehen würde. Und eine finanzielle Unterstützung sei in diesem Fall nicht üblich, argumentierte man bei der Gemeinde.

Eigentlich müsste der junge Altenburger nämlich die Sport-Mittelschule in Leopoldsdorf im Marchfeld (Bez. Gänserndorf) besuchen, doch die öffentlichen Verkehrsverbindungen über die Donau sind schlicht nicht vorhanden. Daher übte der Vater harsche Kritik an Bürgermeister Hans Wallowitsch (SP) und dessen Gemeinderatskollegen. Doch nun kam die überraschende Kehrtwende der Kommune: „Wir haben uns noch einmal mit der Sachlage auseinandergesetzt und sind zum Entschluss gekommen, die Kosten zu übernehmen“, lässt Wallowitsch im NÖN-Gespräch wissen.

Sportschulsprengel in Frage gestellt

Der Schüler darf damit ab dem kommenden Schuljahr die Sport-NMS in Schwechat besuchen. Für die Bad Deutsch Altenburger war dieser Streitfall auch Anlass die Sportschulsprengel allgemein infrage zu stellen. „Wir haben einen Antrag an die NÖ Landesregierung um Änderung der Sprengeleinteilung gestellt“, erläutert der Bürgermeister.

Was genau in dem Antrat an das Land NÖ steht und wie man in der Sport-NMS in Schwechat zur Änderung des Schulsprengels steht lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Brucker NÖN, sowie im ePaper.