Protest: Anrainer wehren sich gegen Staub

Gemeindeführung die Situation und formulierte die Forderungen. Die Bürgerinitiative „StaubFREI LEBEN“ diskutierte mit der

Erstellt am 03. Oktober 2018 | 06:00
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Der Steinbruch in unmittelbarer Nähe des bewohnten Gebietes bereitet den Anrainern zunehmend Probleme.
Foto: Mraz

Der Staub aus dem Steinbruch treibt die Bewohner in einigen Abschnitten des Kurortes auf die Barrikaden. In der Region Badgasse, Hainburgerstraße und Dr. Sommerweg klagen die Betroffenen über extremen Staubniederschlag.

Sie gründeten daher die Bürgerinitiative „StaubFREI LEBEN“. Ihr Ziel ist, im Dialog mit dem Steinbruchbetreiber und der Gemeinde die Lage zu verbessern. Vergangene Woche traf sich die Bürgerinitiative im Gemeindebüro und erläuterte der Gemeindeführung ihre Probleme.

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Vertreter der Bürgerinitiative „StaubFREI LEBEN“ im Gemeindebüro (v.l.): Andreas Prangl, Martina Ott, Helene Graf, Manfred Gaischt, Karin Pratscher, Roland Ott, Bürgermeister Franz Pennauer (VP), Alois Wolek und Hannes Schipany.
Foto: Mraz

Hannes Schipany von der Bürgerinitiative kann mehr als 1.000 Fotos, auf denen die Staubentwicklung dokumentiert ist, mit Ort, Datum und Zeit vorzeigen.

Er sagt, dass mit der Firma Rohrdorfer ein konstruktives Gesprächsklima bestehe, dass sich aber an der Situation nichts geändert habe: „Die Häufigkeit und die Intensität der Staubentwicklung waren noch nie so schlimm wie heuer. Die Lebensqualität ist auf dem Tiefpunkt angelangt. Es ist Zeit, dass wir Initiative ergreifen.“


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