Umweltschutz: „Nur zu schimpfen ist einfach zu wenig“. Petra Mokry hat in Eigenregie den Donauuferweg und den Sulzbach gesäubert und dabei dreißig Säcke Müll gesammelt.

Von Josef Rittler. Erstellt am 19. Mai 2021 (05:44)
Die Bad Deutsch-Altenburgerin Petra Mokry (im Bild mit ihrem Hund Struppi vor der Marienkirche) bemüht sich in ihrer Freizeit um eine saubere Umgebung ihres Heimatortes.
privat, privat

Petra Mokry arbeitet als Krankenschwester in der Akut-Ambulanz des Landesklinikums Hainburg. „Im Herbst 2020 kam ein zehnjähriger Bub zu uns ins Klinikum, der hatte sich die Fußsehnen zerschnitten. Eine zerbrochene Flasche war durch den Turnschuh ins Bein gedrungen“, berichtet Mokry. „Dieser Vorfall und eine junge Frau, die ich an der Donau Müll aufheben sah, hat für mich den Ausschlag gegeben, selbst etwas zu tun. Nur schimpfen und ärgern ist zu wenig.“

Die ehemalige Gemeinderätin (Team Altenburg) hat seit Oktober 2020 eigener Zählung zufolge rund 30 Säcke Abfall entlang des Donauuferweges und des Sulzbaches gesammelt. „Ich habe die Gemeindearbeiter gebeten, für den Abtransport zu sorgen“, sagt Mokry. Dabei wäre sie nicht allein, sondern auch ein ehemaliger Obi-Mitarbeiter und andere sammelten immer wieder Abfall, vor allem an der B9 und an der „alten Straße“ vom Kurort nach Hainburg. Mokry hofft auf weitere Mitstreiter: „Ich möchte gerne mehr Menschen auf das Thema aufmerksam machen und dazu bewegen, mitzuhelfen.“

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