Bauernbund gedachte Altlandeshauptmann Maurer. In Trautmannsdorf wurde beim Grab des früheren Landeshauptmanns Andreas Maurer ein Kranz niedergelegt.

Von Nicole Frisch. Erstellt am 31. Oktober 2020 (18:27)
Sohn Andreas Maurer, NÖ Bauernbund-Direktor Paul Nemecek und Obmann Stephan Pernkopf gedachten des ehemaligen Landeshauptmanns Andreas Maurer an seinem Grab.
NÖ Bauernbund

Zum zehnten Mal jährte sich am 25. Oktober der Todestag von Altlandeshauptmann Andreas Maurer. Von 1966 bis 1981 prägte er Niederösterreich an der Spitze der Landesregierung entscheidend. So wurden während seiner Amtszeit unter anderem die Gemeindestrukturreform durchgeführt oder 1978 eine moderne Landesverfassung verabschiedet.

Maurer war aber nicht nur Politiker, er war Zeit seines Lebens auch Bauer. Daran erinnerte der NÖ Bauernbund, dessen Obmann Maurer ebenfalls war, anlässlich seines zehnten Todestages. „Andreas Maurer hat Niederösterreich geprägt, in Generationen gedacht und politisch immer im Sinne der bäuerlichen Tugenden wie Fleiß und Nachhaltigkeit gehandelt“, betont NÖ Bauernbunddirektor Paul Nemecek.

Maurers Nachfolger an der Spitze der niederösterreichischen Bauern, Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf, zollt Maurer Tribut und Respekt: „Er war ein visionärer Politiker, der gleichzeitig bodenständig geblieben ist. Er war aber vor allem ein Mensch, der seinen bäuerlichen Idealen Treue hielt. Im Wahlkampf ist er mit einem Ziegelstein durch Niederösterreich getourt und als Landeshauptmann hat er wichtige Infrastrukturprojekte verwirklicht. Seinen Titel als Baumeister des modernen Niederösterreichs hat er sich zweifelsfrei verdient.“

Mit einer Kranzniederlegung am Trautmannsdorfer Friedhof gedachten Nemecek und  Pernkopf des 2010 verstorbenen Politikers und ehemaligen Bauernbundobmanns.