Buschenschank seit 40 Jahre „ausg‘steckt“. Der Heurigenbetrieb Pelzmann ist der letzte in der Grenzgemeinde. Am Sonntag wurde zu einem Rückblick geladen.

Von Adalbert Mraz. Erstellt am 04. August 2019 (04:36)
Mraz
Sie bewirtschaften das Weingut (v.l.): Klemens Pelzmann mit Lebensgefährtin Nathalie Glanz, Irene und Horst Pelzmann.

Seit Mitte des 19. Jahrhunderts betreibt die Familie Pelzmann Weinbau und die Wirtschaft wurde von einer Generation der anderen weitergegeben. Das Fundament für die heutige Form des Weingutes legte Herbert Pelzmann im Juli 1979. Er entschloss sich damals, auch Gäste im Haus zu bewirten und eröffnete einen Heurigenbetrieb.

Im Jahr 1993 übernahm sein Sohn Horst den Betrieb, der ihn mit großer Leidenschaft auf Basis von Erkenntnissen für Weinbau mit Qualität und moderner Kellertechnologie weiter entwickelt hat. Mit Klemens Pelzmann sucht auch die nächste Generation den Schritt in den Weinbau. Die Aufgaben des Familienbetriebes sind gut aufgeteilt, erzählt der Chef des Weingutes Horst Pelzmann stolz: „Klemens ist für die Weingärten zuständig, ich für die Kellerei, meine Gattin Irene für Buchhaltung und Finanzen.“

Derzeit werden rund 15 Hektar Weingärten bewirtschaftet, um gute Trauben für ihre Weine einbringen zu können. „Zukünftig werden wir dem ‚Lagenwein‘ unsere Aufmerksamkeit widmen, der im Trend liegt und von Weingenießern sehr geschätzt wird“, erklärt der Weingutchef.