3G am Arbeitsplatz: „Wir haben kein Problem“

Seit kurzem gilt am Arbeitsplatz die 3G-Pflicht. Wir haben bei Betrieben in der Region Bruck und Schwechat nachgefragt, wie die Kontrolle in der Praxis funktioniert.

Erstellt am 10. November 2021 | 05:09
3G-Pflicht
Peter und Susanne Zenk von der Mannersdorfer Boutique Zenk haben die Impfnachweise ihrer Mitarbeiter bereits gesehen.
 
Foto: Nicole Frisch

In Österreich hat es länger gedauert als anderswo, jetzt muss aber auch hier am Arbeitsplatz ein Nachweis vorgelegt werden, dass man geimpft, genesen oder getestet ist. Kommt man dem nicht nach, drohen schwerwiegende dienstrechtliche Konsequenzen.

Gelassen sieht man die 3G-Pflicht am Arbeitsplatz in der Boutique Zenk, einem Familienbetrieb auf der Mannersdorfer Hauptstraße. Die Mitarbeiter sind bereits geimpft, einmal pro Woche lassen sie zusätzlich einen PCR-Test durchführen. In der Kontrolle sieht Geschäftsführer Peter Zenk keinen organisatorischen Mehraufwand.  „Wir sind zu viert. Wir wissen, dass alle geimpft sind, den Nachweis haben wir schon vorgelegt bekommen“, erklärt Zenk.

Etwas komplizierter ist das schon bei einem Produktionsunternehmen mit rund hundert Mitarbeitern wie der Himberger Hutterer & Lechner GmbH, die Abläufe, Siphons und Sanitär-Verbindungsteile produziert und damit auf internationaler Ebene Kunden versorgt. Denn in einem Produktionsbetrieb können Mitarbeiter gegebenenfalls nicht einfach zu Homeoffice wechseln. Produziert wird in den Werkshallen vor Ort.

„Wir haben mit den strengeren Regelungen aber bislang kein Problem“, erklärt Hutterer & Lechner-Geschäftsführer Christoph Schütz. Die meisten Mitarbeiter seien ohnedies geimpft, und von den Abteilungsleitern werden täglich Kontrollen durchgeführt. „Ich bin mit der Regelung einverstanden“, so Schütz.

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