A4-Baustellen eingestellt. Dreispuriger Ausbau von Fischamend bis Göttlesbrunn und Sanierung in Schwechat müssen warten.

Von Susanne Müller. Erstellt am 18. März 2020 (05:52)
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An der Baustelle bei Fischamend wird derzeit nicht weitergebaut.
Asfinag

Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus haben Auswirkungen in allen Bereichen. Auch auf der A4 werden die geplanten Baustellen-Arbeiten bis auf weiteres nicht durchgeführt. Alle angekündigten Baustarts, wie eben jener des weiteren dreispurigen Ausbaus auf der Ostautobahn im Abschnitt zwischen Fischamend und Göttlesbrunn werden nicht begonnen. „Wir fahren die derzeit nicht notwendigen Bauarbeiten auf unserem Streckennetz herunter.

Trotzdem ist es uns wichtig, dass wir als Asfinag weiterhin einsatzfähig bleiben“, betonen die beiden Geschäftsführer der Asfinag Bau Management GmbH Andreas Fromm und Alexander Walcher. Konkret heißt das, Sofortmaßnahmen wie Reparaturen von Fahrbahnschäden sollen sofort umgesetzt werden. Die ASFINAG konzentriere sich derzeit ganz auf die Aufrechterhaltung einer funktionstüchtigen Autobahn-Infrastruktur, insbesondere, um die Versorgungssicherheit durch den Güterverkehr zu gewährleisten. Bei den laufenden Baustellen werden dieser Tage Sicherungsarbeiten durchgeführt.

„Wir setzen zum Schutz unserer Mitarbeitenden, aber auch zum Schutz aller Österreicherinnen und Österreicher sämtliche Sicherheitsvorgaben der Bundesregierung um“, so die Asfinag-Vorstände Hartwig Hufnagl und Josef Fiala.

Sanierungsmaßnahmen am Knoten Schwechat ebenfalls betroffen

Betroffen vom allgemeinen Baustellenstopp ist nicht nur der Ausbau der A4 zwischen Fischamend und Göttlesbrunn, sondern auch die Sanierungsmaßnahmen am Knoten Schwechat. Hier müssten sogenannten Fahrbahnübergänge – das sind jene gezähnten Metallverbindungen im Boden, die die Brücke mit der festen Fahrbahn verbinden – getauscht werden. Bis Montag liefen die Arbeiten auf Hochtouren, seither steht die Baustelle aber still.

Damit wird es auch die für kommende Woche angesetzte bauliche Änderung nicht geben. Somit bleibt die Baustelle vorerst in der Phase eins und damit so, wie sie ist. Zur Sicherheit fährt die Asfinag die Baustelle regelmäßig ab, um sie im ordnungsgemäßen Zustand zu halten. Generell hätten die Bauarbeiten bis Ende Juni beendet sein sollen, ob dies auch erreicht werden kann, steht aktuell noch in den Sternen.

Um rasch auf sich ändernde Umstände reagieren zu können und im Bedarfsfall umgehend wieder die Arbeiten starten zu können, stünden die Projektteams der Asfinag in laufendem Kontakt mit Dienstleistern, wie unter anderem Planern, Baufirmen oder auch den Mitarbeitern der örtlichen Bauaufsicht.