Andreas Hammer vertritt SPÖ-Gemeinden

Erstellt am 11. Mai 2022 | 05:07
Lesezeit: 3 Min
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Amtsübergabe: Jürgen Maschl gibt das Zepter im Gemeindevertreter-Verband an Andreas Hammer weiter. GVV-Präsident Rupert Dworak gratuliert.
Foto: Krakhofer-Eisenbarth
Bergs Bürgermeister Andreas Hammer folgt Jürgen Maschl, der seit kurzem Bezirksparteichef ist.
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Als Jürgen Maschl im Februar zum Bezirkspartei-Vorsitzenden der SPÖ gewählt wurde, hatte der Schwadorfer Bürgermeister schon angekündigt, dass er wohl eine seiner zahlreichen anderen Funktionen abgeben werde.

Naheliegend war hier das Amt des Vorsitzenden im Gemeindevertreter-Verband (GVV) der SPÖ. Maschl hatte den GVV im Schwechater Teilbezirk schon seit 2015 angeführt und nach der Bezirkszusammenlegung auch die Vereinigung der beiden GVV vollzogen.

93 Prozent Zustimmung der Delegierten

Nun stellte sich in Fischamend der Berger Bürgermeister Andreas Hammer der Neuwahl. Er wurde mit 93 Prozent Zustimmung von den anwesenden Delegierten zum neuen Vorsitzenden gewählt.

„Ich habe mit Freude und Elan für und mit unseren Gemeinden im Bezirk gearbeitet. Jetzt freue ich mich, dass mit Andreas Hammer ein gestandener Sozialdemokrat meine Nachfolge antritt“, wünschte ihm Maschl viel Erfolg für die kommenden Herausforderungen. „Ich bin mir sicher, wir werden gemeinsam mit der SPÖ Bezirkspartei, das Optimum für unsere Gemeinden und deren Bevölkerung erreichen können“, so Maschl.

Einer der ersten Gratulanten an diesem Abend war GVV-Präsident Rupert Dworak: „Er ist ein bewährter Kommunalpolitiker, der unseren MandatarInnen im Bezirk ein kompetenter und starker Partner sein wird. Jürgen Maschl danke ich für sein tolles Engagement und wünsche ihm für die Landtagswahl alles Gute.“

Der neugewählte Vorsitzende Andreas Hammer betonte: „Es ist für mich eine besondere Ehre, den Vorsitz in unserem großen Bezirk übernehmen zu dürfen.“ In den letzten Jahren habe sich zu Maschl eine besonders gute Zusammenarbeit entwickelt. „Im Vorfeld hat eine überwältigende Mehrheit der Gemeinden den Wunsch geäußert, dass ich den Vorsitz übernehmen soll, um den eingeschlagenen Weg beibehalten zu können“, erzählt Hammer, wie es zur Kandidatur kam.

Gerade die letzten Jahre hätten gezeigt, dass die Gemeinden eine „hervorragende Lösungskompetenz in schwierigen Zeiten haben, dafür aber auch die notwendige finanzielle Unterstützung benötigen“, so Hammer. Es brauche starke Gemeinden, um die zukünftigen Herausforderungen zu lösen. „Wir wollen zukünftig den Zusammenhalt im Bezirk weiter verstärken und den Menschen zeigen, dass die Sozialdemokratie nach wie vor eine wichtige, aber auch eine moderne Bewegung ist“, so Hammer.

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