Arbeiterkammer: 2021 fast eine Million für Dienstnehmer erkämpft

Erstellt am 26. Februar 2022 | 14:22
Lesezeit: 2 Min
New Image
Christian Bauer, Leiter der AK-Bezirksstelle Hainburg/Donau, erreichte mit seinem Team fast eine Million Euro an ausstehenden Zahlungen für die Dienstnehmer.
Foto: Josef Rittler
Im abgelaufenen Jahr wandten sich mehr als 6.000 Menschen an die Dienststelle der Arbeiterkammer (AK) Hainburg/Donau.
Werbung
Anzeige

„Das vergangene Jahr hat einmal mehr deutlich gemacht, wie wichtig wir als regionale Anlaufstelle für die Dienstnehmer sind“, sagt Christian Bauer, Leiter der AK-Bezirksstelle Hainburg/Donau. Auch 2021 sei im Zeichen der Corona-Krise gestanden. Mehr als 6.000 Menschen hätten Kontakt mit der AK aufgenommen.

„Manchmal ging es nur um rasche Auskünfte zu Kurzarbeit, der einvernehmlichen Lösung des Dienstverhältnisses oder Kündigung“, zählt Bauer auf. Ebenfalls häufig nachgefragt: Informationen zu Quarantänebestimmungen, Homeoffice und Freistellung wegen Kinderbetreuung. Insgesamt seien rund 953.000 Euro für die Dienstnehmer erkämpft worden.

Zum Vergleich: in ganz NÖ erreichte die AK NÖ 38,4 Millionen Euro für Betroffene. Knapp 153.000 Arbeitnehmer suchten die Hilfe der AK wegene Problemen am Arbeitsplatz. "Bei einem großen Teil der Anfragen konnten wir schon mit einer Beratung weiterhelfen, etwa indem die Lohnabrechnung überprüft wurde", erklärt Manfred Fiala, Vorstandsmitgliede der AK NÖ.

Für mehr als 7.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer musste die AK ausstehende Löhne und Gehälter beim Arbeitgeber einfordern, vor Gericht einklagen oder nach einer Insolvenz sichern.

Auch für eine 38-jährige Verkäuferin aus Hainburg erreichte die AK eine Nachzahlung. Mehr darüber in der nächsten Ausgabe der Brucker NÖN!

Werbung