Auf der Suche nach Kandidaten für Pfarrgemeinderatswahl 2022

Erstellt am 09. Februar 2022 | 04:59
Lesezeit: 3 Min
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Velms Pfarrer Ernst Faktor sucht noch potenzielle Kandidaten für den örtlichen Pfarrgemeinderat. Sein Wunsch wäre, dass sich zehn Personen zur Wahl stellen. Dafür sucht er das Gespräch mit Gläubigen.
Foto: privat
Freiwillige im Bezirk Bruck zu finden, die sich engagieren, wird auch in den Pfarren nicht einfacher.
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 Am 20. März werden die Mitglieder der Pfarrgemeinden zu den Urnen gebeten. Derzeit ist man daher noch in einigen Pfarren auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten. Wie in vielen anderen Bereichen auch, wird es auch in den Pfarren nicht einfacher, Freiwillige zu finden, die sich engagieren wollen.

So ist auch die Pfarrgemeinde Velm nach wie vor auf der Suche nach Kandidatinnen und Kandidaten, wie der dortige Pfarrer und somit auch Pfarrgemeinderats-Vorsitzende Ernst Faktor im Gespräch mit der NÖN erzählt: „In unserer Pfarre können sechs Leute gewählt werden. Acht Kandidatinnen und Kandidaten konnte ich bereits finden, ein potenzieller ist noch unschlüssig, ob er tatsächlich antreten möchte“. Sein Wunsch sei, insgesamt zehn Personen dazu motivieren zu können, sich für die Wahl aufstellen zu lassen. „Vor allem hätte ich gerne noch mehr Frauen im Pfarrgemeinderat“, so Faktor. 

Der Mesner und stellvertretende Pfarrgemeinderats-Vorsitzende in Bruck, Gernot Ehlers, ist von Kindheit an mit der Kirche verbunden. Seit fast 40 Jahren sitzt der Religionslehrer selbst im Pfarrgemeinderat. Und er hält die Arbeit des Gremiums nach wie vor für wichtig, auch, oder besonders in Zeiten der Pandemie: „Corona hat zwar erheblich zu einer Reduktion des persönlichen Kontakts geführt, schmälert aber gleichzeitig nicht die Wichtigkeit des Pfarrgemeinderats für die Mitmenschen.“

Das Pfarrleben in Pischelsdorf und Götzendorf wird nun schon seit mehreren Jahren vom selben Team lebendig gehalten. „Der Altersdurchschnitt liegt bei 65 Jahren“, lässt Ilse Gall vom Pfarrgemeinderat wissen. Gall führt das vor allem auf zwei Gründe zurück: Obwohl sich viele helfende Hände bei Veranstaltungen wie dem Erntedankfest finden, will kaum jemand mehr Verantwortung im Pfarrgemeinderat übernehmen. Zweitens würde laut Gall aber auch nicht jeder mit dem Pfarrer klarkommen. Das bewährte, sechsköpfige Team wird daher auch bei den Pfarrgemeinderatswahlen im März wieder kandidieren. „Wir sind aber auch gerne bereit, Jüngere aufzunehmen“, hält Gall fest, dass die Türen für Neuzuwachs offen stehen.

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