B9-Sperre: Pendler sollten ausweichen. Bauarbeiten machen Mitte September eine Sperre der Bundesstraße 9 zwischen Regelsbrunn und Haslau/Donau notwendig.

Von Josef Rittler. Erstellt am 24. August 2017 (05:49)
NÖ Straßenbauabteilung 2
Auf der Karte ist die Ausweichroute für den Durchzugsverkehr eingezeichnet: Pendlern zwischen Wien und Bratislava wird geraten, großräumig auf die A4 und A6 auszuweichen.

Ein weiterer Abschnitt der B9, diesmal zwischen Regelsbrunn und der Kreuzung mit der Rollfährenstraße vor Haslau/Donau, wird demnächst saniert. Von Montag, den 18. September, bis Freitag, den 13. Oktober, ist daher laut NÖ Straßenbauabteilung eine Sperre in diesem Bereich notwendig.

Die großräumige Umleitung des Durchzugsverkehrs erfolgt in Fahrtrichtung Wien ab Petronell-Carnuntum über Bruck nach Fischamend, in Richtung Bratislava wird gegenläufig von der Kreuzung B9-B60 in Fischamend aus umgeleitet. Ein Ausweichen über Scharndorf und Höflein war wegen der geringeren Fahrbahnbreite aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich. Bei Problemen auf der gewählten Umleitungsroute steht diese Möglichkeit aber als Ausweichstrecke zur Verfügung. Pendler zwischen Wien und Bratislava sollten überhaupt großräumig über die Autobahnen A4 und A6 ausweichen.

"Strenge polizeiliche Kontrollen wurden angekündigt"

Auf den Feldwegen sollte man nicht fahren: Diese dürfen nur vom landwirtschaftlichen Anrainerverkehr und für Fahrten zu und weg von den Betrieben (Haslauer Kieswerk, Porr-Deponie, Blumengeschäft) genutzt werden. „Strenge polizeiliche Kontrollen zur Einhaltung der Fahrverbote auf den Güterwegen wurden angekündigt“, berichtet der Bürgermeister von Haslau-Maria Ellend, Jürgen Preselmaier. Im Zuge der B9-Sanierung soll auch ein Kreisverkehr in Maria Ellend zur Erschließung des geplanten neuen Ortsteils zwischen Schillergasse und Landstraße errichtet werden.

„Eine Umleitung während der vierwöchigen Sperre der Bundesstraße würde aufgrund des niedrigen Verkehrsaufkommens eine wesentlich geringere Belastung als zu sonstigen Zeiten bedeuten“, so Preselmaier. Die Planunterlagen wurden bei der Bezirkshauptmannschaft eingereicht, die Verkehrsverhandlung steht allerdings noch aus.